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Ostern 2001 auf dem Rhein

Autorin: Hanna Könen

Lange ersehnt, sorgfältig vorbereitet – endlich können wir, 16 Ruderinnen und Ruderer aus vier Vereinen plus unser „VL“ Bernd Eberlein, zur ersten großen Fahrt des Jahres starten: Ostern auf dem Rhein!

Gründonnerstag: Tag der Anreise und Treffen in Speyer. Merke: Wer spät kommt, findet sein Bett bereits fertig bezogen vor (toll!).

Karfreitag: Erwartungsvoll fahren wir nach Rastatt. Hoher Wasserstand, trotzdem können wir einsetzen wie geplant (entgegen allen Vorabwarnungen). Schnelle Kilometer, kräftiger Gegenwind, danke ausreichend Wellen, kühle Temperaturen – und kein Regen. Übernachtung in Speyer, und irgendwie muss der Tag etwas kräftezehrend gewesen sein, die Mehrheit ging früh schlafen.

Samstag: Sonne und Gegenwind. Nach einigen Kilometern fahren wir in den Ketscher Altrhein ein – der Frühling umfängt uns. Hell leuchtende Blattknospen, üppige Anemonenteppiche und intensives Vogelgezwitscher im Auenwald. Außer den Vögeln ist nur das Geräusch der Boote zu hören.
Zurück auf dem Rhein, erfasst uns die schnelle Strömung, der Gegenwind tut sein Bestes, dank der Wellen wird das Rudern nicht eintönig. Da – die Einfahrt zum Floßhafen Worms. Wir binden die Boote am Steg an, machen uns im Hotel landfein und gehen essen.

Ostersonntag: Selbst das gute Frühstück und die Schokoladeneier zaubern kein Lächeln in die Gesichter der Ruderer: Neuschnee, Schneeregen, Kälte. Nach einer Stunde Warten beschließt Bernd: „Wir laden auf und fahren nach Mainz.“ Kulturtag sozusagen. Beim Ausheben der Boote „streikt“ plötzlich die Stegverbindung, Glück gehabt: außer Hadi Matarés nassem Fuß kein Personenschaden.
In Mainz großer Empfang im Hotel: Wir sind die ersten Gäste im INNdependence und checken bei laufender Kamera des SWR-Teams ein. Bernd Eberlein gibt ein Interview, Familie Zunder wird beim Auspacken und Erkunden von Zimmer und Bad beobachtet. Das Besondere: In diesem Haus arbeiten behinderte Menschen für das Wohlbefinden ihrer Gäste.
Zur Kultur: Einfach überzeugend die leuchtenden Blautöne der Chagall-Fenster in St. Stephan, gemütlich die Atmosphäre der Stadt und vor allem in Mainz‘ ältestem Gasthaus, dem „Specht“.

Ostermontag: Der Gegenwind ist wieder aktiv, vertreibt die dicksten Regenwolken und erhält uns die Wellen. Vom linken Ufer grüßt der Mäuseturm. Konzentriert leiten die Steuerleute ihre Boote durch das Binger Loch, knapp überspülte Steine sind von oben kaum zu erkennen. Wir legen in Bacharach am Floß an (im letzten Jahr durch Hochwasser nicht im Einsatz) und verstauen die Boote beim Ruderclub und unser Gepäck in den Fahrzeugen. Rückfahrt.

Bilanz: Insgesamt fünf Minuten Regen an drei Rudertagen, ein Tag mit kulturellen Eindrücken, ausreichend Übung im Warmanziehen (vor allem die Steuerleute konnte man an Land auf den ersten Blick ausmachen), prima Stimmung und es hat mal wieder richtig Spaß gemacht.
Die geplante Weiterfahrt am darauffolgenden Wochenende entfiel vorsichtshalber wegen des hohen Wasserstandes und angesichts der Wettervorhersage.
Für die Fahrt hiermit nochmals ein sehr herzliches Dankeschön an Bernd Eberlein!


 

 

      

 

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Letzte Änderung: 12.05.2009