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Rudertour auf dem Main

Autorin: Erika Mataré

Nachdem wir im vergangenem Jahr eine sehr schöne Herbsttour auf Werra und Weser gemacht hatten versprach uns Fahrtenleiter Hans Könen, im nächsten Herbst wieder eine Tour zu organisieren. Im Mai hatten Hanna und Hans schon alles perfekt geplant. Übernachtungsmöglichkeiten, Gasthöfe für die Mittagspausen und Aus- und Einsatzstellen für die Boote lagen fest.

Am 07. Oktober fuhr dann fast die selbe Besatzung wie im Vorjahr – die Ehepaare Eberhardt, Könen, Mataré, Zunder sowie Bernd – nach Volkach, um in fünf Tagesetappen bis Homburg auf dem Main zu rudern.

In Volkach angekommen, begeisterte uns sofort das reizende Städtchen mit den hohen Stadttoren. Nachdem wir Quartier in einem Gasthof bezogen hatten, machten wir einen gemeinsamen Bummel durch den Ort und suchten und fanden ein gemütliches Lokal für den Abend. Hier wurde erstmals der Fränkische  Wein probiert, und Hans-Dieter bestellte gleich das Weinkarussell – verschiedene Weine auf einem Holzdrehteller – um  einige Weine kennen zu lernen.

Am nächsten Tag ging`s dann in die Boote. Doch weit kamen wir nicht. Wir waren gerade mal drei Kilometer gerudert, als Bernd meinte, hier wäre ein netter Weinort, den sollte man doch mal angucken. Anlegen, Boote festmachen und schon wanderten wir durch Nordheim, fanden eine hübsche Terrasse und stellten fest, dass der Wein hier noch besser schmeckte. Dank Handy konnten wir unseren Landdienst informieren, dass wir etwas später zur verabredeten Mittagspause kämen. So schafften wir es an diesem wie auch an den folgenden Tagen nie, vor 14:30  zur Mittagspause anzulegen. Unser jeweils wechselnder Landdienst hatte immer alle Mühe, die Wirtsleute bei Laune zu halten, damit wir auch dann noch etwas Warmes zu essen bekamen.
Ziel der ersten Etappe war Sulzfeld und wir bezogen im nahe gelegenen Kitzingen Quartier im Übernachtungshaus Radlernest und ließen im Fränkischen Hof den Tag gemütlich ausklingen.
Ehe wir am nächsten Morgen in Sulzfeld wieder in die Boote stiegen, fanden alle, man sollte erst mal diesen kleinen  Ort mit der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer und vielen Türmchen besichtigen und vielleicht eine Flasche Wein  als Wegzehrung kaufen. Ein Winzer war schnell gefunden und probieren konnte man hier auch. Der Weinbauer hielt einen langen Vortrag über die Herstellung des Weines, der Rebsorten und erklärte uns den Unterschied zwischen trockenem Wein und „fränkisch – trocken“. Statt der beabsichtigten einen Flasche schleppte am Ende jeder etwa zwei Kartons des guten Weins zu unserem VW-Bus.

So kamen wir dann wieder mal  erst spät aufs Wasser. Unser Ziel an diesem Tag war Würzburg. Hier mussten wir am nächsten Morgen wegen der defekten Sportbootsschleuse mit der Großschifffahrt schleusen. Dadurch hatten wir dann gleich wieder eine gute Stunde Wartezeit bis wir in die riesige Schifffahrtsschleuse einfahren konnten. Bei herrlichem Wetter ruderten wir nach Karlstadt  und beendeten den Abend wieder in einem gemütlichen Weinlokal.

Unsere letzte Übernachtungsstation war der Gasthof Engel in Neustadt. Diejenigen, die abends den Balkansalat bestellt hatten, wunderten sich über den leeren großen Teller mit Salatdekoration.

Am letzten Rudertag hatten wir nur noch 18 km zu rudernd bei zwei Schleusen, sodass wir nach dem Boote verladen noch Zeit hatten, in einem netten Weingut in Homburg ein kleines Abschiedsessen zu uns zu nehmen.

Es war eine wunderschöne Tour und wir bedanken uns alle noch einmal bei Hans und Hanna für die gute Organisation und Durchführung.                                
 
 
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Letzte Änderung: 12.05.2009