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Vier Tage auf der Mosel 
03.-06.-10.2002

Autorin: Erika Mataré

Schon im Mai hatte Bernd Eberlein die Rudertour auf der Mosel geplant und für 12 Ruderinnen und Ruderer – darunter zwei Gastruderer aus Hameln und Lauenburg – Quartier in Privatpensionen festgemacht. Am Tag der Einheit starteten wir mit VW-Bus und einem PKW mit Bootsanhänger. Nach einer schönen kurvenreichen Fahrt durch die Eifel – unser Gastruderer hatte eine Abfahrt verpasst – erreichten wir Trier. Von hier aus begannen wir unsere Tour. Zuvor versorgte Bernd jeden von uns mit einer mit Namen beschrifteten 1,5 l Wasserflasche. Nun soll hier aber nicht der Eindruck entstehen, dass wir an der Mosel nur Wasser getrunken haben!  Nach Verstauen unseres Bootsgepäcks legten wir mit zwei Vierern  mit Steuermann ab und hatten gleich am ersten Tag 39 km zu rudern. Durch die Staustufen ist die Mosel zu einem nahezu strömungslosen Fluss geworden. Das hieß für uns nicht treiben lassen, sondern rudern. Bernd hatte für die Tour eine der schönsten Moselabschnitte ausgewählt. Wir genossen das reben- und waldumkränzte windungsreiche Moseltal mit vielen reizvollen Orten mit Fachwerkhäusern und hoch über dem Fluss gelegenen Burgen und Burgruinen. Was den Reiz des Moseltals etwas schmälerte, waren Tausende von Wohnmobilen, die auf eigens hierfür ausgewiesenen Plätzen dicht an dicht die Ufer säumten.

 Für die Mittagspause hatte unser wechselnder Landdienst – wie auch an den folgenden Tagen- eine schöne Anlegestelle ausgesucht. An diesem Tag war es ein Gartenlokal und da Schnitzeltag war, konnten wir diese für 6,00 € genießen.

 Neumagen war unser erstes Etappenziel. Hier wurden wir von unserem Landdienst abgeholt und nach Zeltingen gefahren, wo wir unsere Zimmer für drei Tage bezogen.

 Am nächsten Tag machten wir Mittagspause in Brauneberg. Hier erinnern wir uns an die vielen Walnussbäume, und einige packte die Sammelleidenschaft. Norbert war  hoch in den Baum geklettert und schüttelte, dass uns die Nüsse nur so auf die Köpfe prasselten. Abends endete unsere Tour in Zeltingen. Unsere Unterkünfte waren gut ausgewählt, dass heißt, in unmittelbarer Nähe des Winzers, wo an diesem Abend eine zünftige Weinprobe stattfand.

 Zell war Ziel unseres dritten Rudertages. Das bis zur Mittagspause in Engkirch schöne sonnige Wetter verließ uns nun, und der Nachmittag gestaltete sich von oben etwas feucht.

Nun war unser letzter Abend angebrochen. Nach gutem Essen endete er in einer urigen kleinen Straußwirtschaft.

 Kurz bevor wir am folgenden Tag den Endpunkt unserer Tour erreichten, kam noch ein heftiger Sturm auf und von fallendem Herbstlaub umweht erreichten wir Ellenz bei Beilstein. Nach Aufladen der Boote wurden noch die von Annelies und Bernd besorgten Picknicksachen ausgepackt und bei Kälte und Sturm stärkten sich alle noch für die Heimfahrt. Es war eine wunderschöne, insgesamt 131 km lange Tour, und wir danken Bernd nochmals für die gute Organisation und Leitung.

 

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Letzte Änderung: 22.04.2009