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 "Die Brettchen Tour"
Auf dem Rhein von Breisach (km 226) nach Bad Honnef (km 641,7)
20. bis 29. Mai 2005

Autoren: G. u. H. Gruhn

Planung u. Fahrtenleitung:  Bernd E. ( TPSK )
Boote: Stolzenfels  u. Hammerstein
Teilnehmer: Lore u.Klaus E., Annelies u.Bernd E.,Christel H., Elisabeth Sch.(Floh), Norbert Sch., Tin Z. (TPSK) Gisela u. Herbert G. (CfWP) Heinrich S., Karl D. (RV Weser)

Freitag 20.5.05   Wir  sind  platt
Der Start am Clubhaus ist für 8:00 Uhr angesetzt, gegen 8:30 Uhr rollt der Transport vom Hof.
Zur Überraschung der Teilnehmer fährt Bernd nicht auf die Autobahn, er wählt den Weg über die B9  am Rhein entlang. So können wir einen Teil der Ruderstrecke schon von Land aus betrachten.
Weiter geht es über Landau durch Frankreich bis hinter Straßburg, hier verlangt der Bus Diesel.
Bei der Einfahrt zur Tankstelle wird ein Reifen des Hängers vom Bordstein platt gemacht.
Da stehen wir leicht betroffen und schauen auf den platten Reifen!
Zum Glück gehört die Tankstelle zu einem Automarkt mit einer Reifenmontage–Werkstatt.
Christel darf auf französisch Reifen kaufen.
Boote entladen, Reifenwechsel, Boote wieder laden, abfahren.  (1,5 h)
Bei der Ausfahrt ein neues Hindernis, ein ganz enger Kreisverkehr mit Bordsteinen. Vom Fahrer wird ein Kunststück verlangt, um ohne Reifenschaden den Kreis zu umfahren.  Geschafft !!
Am Rhein entlang  geht es dann zügig Richtung Süden und bei Neu-Brisach über den Fluss auf die deutsche Seite. Die JH liegt direkt am Wasser. Daneben ein schönes Lokal für`s Abendessen.
Der Fasswein auf der Terrasse hat es uns angetan.  Beim Wein finden uns die PKW-Fahrer.
Ein erstes Gewitter will uns bange machen.


Der Fahrtenleiter

Samstag 21.5.05   Regenstart und Kaiserstuhl
Es regnet. Wir starten trotzdem zur vorgesehenen Einsetzstelle auf der französischen Seite,  unterhalb der Schleuse. Pustekuchen - da wird eine Kirmes aufgebaut. Wir suchen und finden einen neuen Platz im nahe gelegenen Jachthafen.  Um 10:30 Uhr schwimmen die Boote mit Inhalt rheinabwärts.
Zwei große Schleusen sind zu überwinden, wir hängen uns hinter ein Lastschiff bzw. hinter das Passagierschiff “ Rasmus“. Seile sind in Frankreich zum Festmachen an den Schwimmpollern erforderlich  !!
Für Mittag ist ein Tisch reserviert funkt der Landdienst.  Scherzbolde, Tisch ja, aber auf dem Anlegesteg.
Der kanalisierte Oberrhein hat auch seinen Reiz. Er ist hier wie ein ruhiger See.
Die heutige Fahrt endet in Kappel, die Boote übernachten in den Brennesseln ( Naturschutz)
Auf der Rückfahrt, am Freizeitpark „Rust“ vorbei, besuchen wir das Weinbaugebiet „Kaiserstuhl“
In einer Strausswirtschaft wird Wein und Imbiss probiert. Anschließend macht der Bus eine ungewollte Rundfahrt um den“ Kaiserstuhl“. Die Zeit zum Essentermin wird knapp.
Schnelldusche und ab ins Lokal nach Breisach. Es wird ein netter Abend.

Sonntag 22.5.05  Mittag im sonnigen Elsaß
Fahrt zur Startstelle in Kappel durch die wunderschöne Landschaft um den „Kaiserstuhl“
Der Rhein rudermäßig ruhig, kaum Schiffsverkehr, Wetter schwül.
Wir legen zur Mittagspause im Segelhafen Plobsheim an einem schönen Steg an.
Unter Sonnenschirmen suchen wir inzwischen den Schatten und lassen uns bedienen.
Unsere Boote werden bewundert und fotografiert. Ruderer sind hier Exoten.
Tagesziel ist der Kanuclub Kehl. Auf dem letzten Kilometer öffnet der Himmel seine Schleusen und nass wie die Katzen steigen wir aus den Booten. Das musste nicht unbedingt sein !
In der JH Zimmerverteilung nach Schnarchern und Nichtschnarchern. Den Abend verbringen wir
in einem Lokal auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände. Die architektonisch tolle Fußgängerbrücke nach Frankreich wird bei einem abendlichen Rundgang besichtigt.

Montag 23.5.05  Ruhetag  in  Rastatt.  Wir  fahren  Baden-Baden
Es regnet Bindfäden, Bernd verschiebt den Start.
Im Fernsehen schauen wir die Wahlergebnisse der NRW- Wahl.
Um 10:30 Uhr Start zur längsten Tagesetappe ab Hafen Kehl bei strömendem Regen.  Bald klärt es sich auf und wir rudern dem schwimmenden Bootshaus Greffern entgegen.
Montag ist auch hier Ruhetag! Der Landdienst muss eine andere Anlegemöglichkeit finden.
Rudern macht doch nicht dumm. Nach kurzer Fahrt mit dem Auto sitzen wir in der Sonne vor der Fährkneipe. Bestellung nur durch die Luke. Der Himmel verfinstert  sich und bald prasselt der Regen auf die ausgefahrene Markise. Bis alle bezahlt haben ist der Regen wieder vorbei. Inzwischen ist es schon 16:00 Uhr.  Schleuse Iffezheim  stoppt unseren Tatendrang. Wir sollen auf Anweisung des Schleusenwärters warten. Es dauert; Lore will gerade noch in die Büsche, da kommt die Aufforderung zum Einfahren. Lore wieder ab in`s Boot und Start.
Zwei Ruderboote allein in der Riesenschleuse, ein Bergfahrer hatte sich angemeldet.
Floh und Heinrich als Nachmittagslanddienst sind zu bedauern. Montag ist auch in Rastatt Ruhetag und das Gelände nur mit Schlüssel zugänglich. Wer hilft in der Not und kommt mit einem Schlüssel zum Goldkanal ? Rainer Wollenschneider ist die Rettung ! Nun sind unsere Zwei auf dem Gelände, können es jedoch nicht verlassen. Die Wartezeit bei Kaffee und Kuchen  auf der Terrasse zu verbringen ist zur Illusion geworden.
Nach Schleuse Iffezheim, bei flotter Fahrt und viel Sonne, landen wir um 19:30 Uhr  in Rastatt.
Boote versorgen und Start zur Suchfahrt  JH Baden-Baden, Blitzduschen, Abmarsch zur Kneipe
mit freundlichem Empfang, wir sind leicht geschafft.
Bei Vollmond wird später noch vor der JH am runden Tisch getagt.

Dienstag 24.5.05  Auf dem schnellen Rhein nach Speyer
Der Rhein ist jetzt flott, da fahren die Bojen schnell. Da der Schiffsverkehr zugenommen hat, ist die Aufmerksamkeit der Steuerleute  besonders gefragt.
Wir haben es mit den Ruhetagen.
Der Ruderclub Germersheim ist auch geschlossen. Es gibt aber in der Nähe einen Biergarten für unsere Mittagsrast. Unter schattigen Bäumen sind Saumagen und Leberknödel angesagt und natürlich Durststiller.
Herbert hat allein Landdienst. In Speyer an der JH haben die Parkplätze alle Höhenbegrenzungen von 2,00 m bekommen. Bus mit Hänger passen nicht hindurch d.h. ein paar Ehrenrunden mit dem Hänger bei der Parkplatzsuche. Kaum an der Rampe an der Hafeneinfahrt angekommen, taucht schon der erste Vierer auf.
Herbert kann die leicht erschreckte Mannschaft gerade noch vor einem herausfahrenden Frachter warnen. Zur Pension ist es nicht weit und leicht zu finden ( zwei Bustouren ).
Nach ausgiebigem Duschprogramm in der Pension „Grüne Au“ kleiner Stadtrundgang mit Dombesichtigung. Im Biergarten der Dombrauerei genießen wir den schönen Sommerabend nach der Tageshitze. Die Weinprobenteilnehmer finden etwas später den Weg zu uns.
Ausklang auf dunklen Spielplatzbänken. Ergebnis: schmutzige Jacke, Rotwein auf weißer Hose.

Mittwoch 25.5.05  Treibtour  bei  Hitze  nach  Worms
Wir sind früh an den Booten, trotz ausgiebigem Frühstück und Heinrichs Ehrenrunde.
Durch den“ Ketscher Altrhein“, ein schönes Stück Natur, geht es zur Mittagspause „Weißes Häusel“. Hafeneinfahrt  bei Km 419 , dann bis ans Ende zum Kiesstrand. Gisela schöpft einen Steuerfehler aus dem Boot.  Wir sitzen an Tischen aus dicken Schieferplatten, freuen uns über das schattige Plätzchen und warten auf Landdienst Norbert.
Außer durch Mannheim, haben wir einige Treibkilometer an diesem Tag. Am „Kanuclub Worms“ können die Boote hinter dem Steg im Wasser bleiben. Noch ein kühles Getränk am Wasser, ab zur „JH Worms“ die direkt am Dom liegt.  Sortierung in die Zimmer nach mittlerweile bewährtem Muster!! Essen beim Italiener. Nachtisch an der Eisbude, ein einmaliger Genuss in Worms.
Da war doch noch ein Problem mit dem Haustürschlüssel!

Donnerstag 26.5.05  Tropenfahrt  um  den  Kühkopf ( Feiertag )
Die Fahrt geht durch den „Ehrfelder Altrhein“( 16,5 km ) bei glühender Hitze und stehendem Wasser. Der Landdienst wartet lange am Schwimmbad in Oppenheim. Der Strand wird immer voller.  Gegen  15:00 Uhr trudeln die Boote ein und werden zwischen den Sonnenanbetern gelagert.
Die Ruderer drängen in den Schatten und lechzen nach kühlen Getränken. Die Bedienung ist überfordert, es dauert lange. Notlösung ist der Kiosk.
Am Mainzer Anleger entsteht etwas Hektik durch Zeitdruck, ein Boot umfährt auch noch die untere Boje. Das löst ein paar spöttische Bemerkungen des Fahrtenleiters  aus.
Eine elende Bootsschlepperei ist das hier!!
Beim Landdienst Tin liegen die Nerven blank. Sonne und Feiertag führen zu einem Parkchaos rund um die JH. Tin will alle Falschparker umbringen.
Heute wird neu gemischt. Ein Zweibettzimmer wird ausgelost; Lore und Klaus haben gewonnen.
Der Rest hatte“ Großraum-Unterkunft“ mit Komfortdusche.
Die Mannschaft ist durch die Hitze ziemlich erledigt, und so ist der schöne Gartenplatz mit Bar in der JH für einen entspannenden Sommerabend bestens geeignet.

Freitag 27.5.05  Das Binger Loch,  die Boje von Bacharach, Burg Stahleck
Die Hitze hält an, wir rudern mit Genuss durch ruhiges Wasser. Nur einige „Rialos“ stören den Frieden.  Am Ruderanleger im Hafen Ingelheim bleiben die Boote im Wasser und wir hocken uns unter die Sonnenschirme zur Mittagsrast.
Das „Binger Loch“ ist  ruhig wie selten zuvor. Am Mäuseturm vorbei gleiten wir nach Bacharach.
Wohlbehalten, bis auf Gisela, landen wir dort. Gisela hat die Sonne mal wieder nicht vertragen.  Ruhe, ein nasses Handtuch und eine Tablette bringen sie wieder auf die Beine.
Lore ist auch etwas angeschlagen.
Durch Tauschaktionen war der ideale Landdienst gefunden! Eigentlich sollte es ein erholsamer Nachmittag werden, doch Straßenbauer machen einen Strich durch die Rechnung.
Die direkte Verbindung zur Burg Stahleck ist gesperrt. Dazu kommt die Gepäckschlepperei (Großraumteile, oh weh) vom Parkplatz in die Burg bei dieser Hitze. Erholung ist nicht!
Burg Stahleck bietet einen wunderbaren Blick auf den Rhein. Schade dass wir den Burghof um 22:30 räumen müssen. Der Weinkeller der Burg ist erstaunlich gut gefüllt. Den Weg nach Bacharach, nur um Wein zu trinken, kann man sich sparen.


Auf Burg Stahleck

Samstag 28.5.05  Friedliche Loreley, Parkchaos am Kanuclub Koblenz
Für heut ist der Einsatz der wenig vorhandenen, aber viel diskutierten Brettchen geplant.
Floh macht die Erfahrung, das Brettchen auch schneiden können.
Vorher ein Höhepunkt der Fahrt,“ Die Loreley“, immer wieder spannend.
Wir umrundeten den berühmten Felsen in ruhigem Wasser, dank der Steuerleute Bernd und Norbert. Picknick am Ruderclub Boppard. Die Brettchen werden nicht gebraucht, der Landdienst hat Pappteller mitgebracht. Heinrich schenkt Gisela einen Sonnenhut. Lore bekommt von Klaus ebenfalls eine Kopfbedeckung -  ein fürsorglicher Landdienst.
Kaum sind die leckeren Sachen verspeist, legen sich die Ruderer zum Mittagsschlaf in den Schatten der Bäume. Danach wird die Fahrt wird bis zum Koblenzer Kanuclub fortgesetzt.
Samstag! Hitze! Schwimmbad! Chaosparker vor der Einfahrt zum Kanuclub! Sportschule Oberwerth geschlossen! Hausmeister nicht erreichbar! Bugrad Hänger defekt! Das ist die Situation für den Landdienst. Dank Handy wurde alles geregelt. Nach der Landung werden die Ruderer von einem netten Kanuten mit Getränken versorgt. Herrliche Doppelzimmer mit Dusche im Hotel sind eine schöne Abwechslung.
Der anschließende „Italienische Abend“ ist sehr entspannend.
Ausklang des Abends ist auf der Rheinwiese.

Sonntag 29.5.05  Im Blindflug zum Airport  Köln –Bonn
Nach gutem Frühstück Fußmarsch zum Kanuclub. Übliches Fahnden nach angeblich verlorenen Gegenständen (Uhr, Ruderkissen etc.) werden die Boote in`s Wasser befördert.
Festung Ehrenbreitstein, Deutsches Eck, Moselmündung, das sind die bekannten Wahrzeichen von Koblenz.  Wir kreuzen den Rhein und fahren an der Insel Niederwerth und Vallendar vorbei.
Für einige Ruderer Neuwasser.
Das Fahrtenleiter-Handy klingelt.  Schreckensmeldung !! Der Bus fährt nicht mehr!
Er qualmt nur noch!!  ADAC versucht Reparatur -  gelingt nicht.
Bus und Hänger stehen nun an der B9  mit Heinrich und Karl.
Karl kommt mit dem PKW zum Mittags-Rastplatz ( Hafen Brohl )
Norbert fährt nach Porz um mit dem Auto  von Klaus (es hat eine Anhängerkupplung) Heinrich, Hänger und Gepäck nach Porz zu bringen.
Nach einer Bootsumbesetzung geht es weiter nach Bad Honnef.
Um 16:00 Uhr ist die Tour auf dem Wasser beendet.

Ein neues Abenteuer beginnt. Wir wollen mit dem Zug nach Porz.
Der Fahrkartenautomat spukt die Geldscheine immer wieder aus.
Wir steigen ohne Fahrkarte in den Zug und warten auf den Schaffner. Der Zug ist modern, der nächste Halt wird per Leuchtschrift angezeigt. Haltestelle Porz-Wahn erscheint nicht, sondern
„Flughafen Köln-Bonn“. Ein letztes mal wird der Landdienst umdirigiert.
Unser Schaffner sitzt immer noch drei Reihen weiter und rechnet irgendwelchen Leuten die Fahrkarten aus. Bis zu uns schafft er es nicht mehr. Die Bahn macht Minus!
Wir landen“ standesgemäß“ auf dem“ Airport Köln-Bonn“
Am Clubhaus nehmen wir Abschied bei einem kühlen Kölsch.
Wir haben viel gelacht -  der Fahrtenleiter weniger.
Wir Danken Bernd für die schöne Fahrt und seine Ruhe und Geduld mit allen Tourteilnehmern.


 Bad Honnef


Ankunft Flughafen Köln-Bonn

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Letzte Änderung: 29.03.2009