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Ostertour 2007

Autorin: Annelies Eberlein

Dank der Überredungskünste unseres Abteilungsleiters war es erneut gelungen das auf Ostertour spezialisierte Jungmitglied N. S. zum VL zu ernennen.
Nach zügiger Busfahrt durch die Eifel erreichten wir den Hafen Senheim den Startpunkt der Mosel – Rhein – Osterfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein waren die Boote der 11 Ruderer schnell aufgeriggert und zu Wasser gebracht.

Einer arbeitet;-)

Nicht nur das Wetter, nein auch der Wasserstand mit Strömung waren uns hold. Teils rudernd, teils treibend

, vorbei am märchenhaften Beilstein

Beilstein

, erreichten wir die Staustufe Fankel. Der Telefonkontakt mit dem Schleusenpersonal wollte nicht klappen, die Telefonnr. hatte sich geändert und als man die neue Nummer durchgab war kein Papier zur Hand.

Telefonnummer auf Haut


Zur Mittagspause legten wir am Steg der Cochemer RG an und stärkten uns für die Weiterfahrt

nach Treis. Dank der Aufmerksamkeit der Bootsbesatzung des zuletzt ablegenden Dreiers, konnte der Seesack eines gewissen P. K. sichergestellt und samt Barschaft dem Eigentümer rückübereignet werden.
Am frühen Nachmittag war das Tagesziel Treis erreicht und nachdem die Boote sicher gelagert waren, versammelte sich die gesamte Mannschaft im Partyzelt der Gemeinde. Hier spielte eine phillipinische Kapelle Oldies aus den 70er und 80er Jahren und es gab man höre und staune Frühkölsch vom Fass. Wohl wissend was er an dem Tag noch vor hatte, bereitete sich P. K. bei bester Stimmung auf den Abend vor.

Unser VL, alias Leichtmatrose von Laboe, nahm es, wie man sieht, gelassen auf.
Da wir eine Sammelunterkunft (Saal) im Gasthaus Gräf gebucht hatten und ein Stau beim Duschen vermieden werden sollte, zogen sich die Senioren der Truppe zurück und überließen der Jugend das Revier. Letztere trafen dann pünktlich, bevor die Küche geschlossen werden sollte im Quartier ein.
Am zweiten Rudertag hatte die Sonne Pause aber es blieb trocken und der Gegenwind hielt sich in Grenzen. Als wir die Staustufe Müden passierten, mussten wir unwillkürlich an den Unfall der Einheits-Tour 2006 denken, bei dem ein Motorbootfahrer in der Schleuse die Ruderer aus Bonn überfahren hatte. Wir hatten keine Probleme und erreichten Oberfell zur Mittagspause. Im hintersten Gastraum eines Lokals mit Metzgerei hatten alle Platz und konnten sich stärken. Während die meisten sich eine Suppe bestellten, hatte Peter Appetit auf Matjes, ein Fehler wie sich bald herausstellte. Der Fisch wollte wohl lieber in das nasse Element. Was lehrt uns das? Fisch beim Metzger – eher nicht.
Insbesondere beim Wiedereinsetzen der Boote bestätigte sich, dass Oberfell als Anlegplatz für Ruderboote nur bedingt tauglich ist. Nur gut, dass wir für den Vierer eine gute Liegemöglichkeit an einer Landungsbrücke gefunden hatten.
Nach der Staustufe Lehmen passierten wir die "Höchste Autobahnbrücke Deutschlands" vor Winningen

und landeten am frühen Abend bei der Rhenania in Koblenz. Schnell war man sich einig, dass es ein Männerzimmer geben sollte, der Rest verteilte sich auf das 2. Zimmer bzw. auf die Bootshalle. Offensichtlich hat sich bei der Rhenania hinsichtlich der Ökonomie etwas getan. Zunächst waren wir erstaunt, dass neuerdings Frühstück angeboten wurde, dann wurden wir mit einem Vorzüglichem Abendessen überrascht.
Die folgende Nacht war sehr unruhig. Eine Ruderin aus Zimmer 2 und eine quietschende Tür hinderten die meisten Bewohner lautstark beim Schlaf. Doch der Sonnenschein am Ostersonntag und der festlich gedeckte, reichhaltige Frühstückstisch

ließen auf einen weiteren guten Tourverlauf hoffen und die Schrecken der Nacht schnell vergessen. Ein Lob auf die Wirtsleute der Rhenania, es war köstlich.
Das heutige Ziel war Bad Honnef. Doch galt es zunächst die letzte Moselschleuse zu über-winden. Nach fast 1½ Std. war auch das geschafft und die Fahrt konnte auf dem Rhein zügig weitergehen. In Neuwied legten wir eine kurze biologische Pause ein

und wechselten den Landdienst. Ohne Probleme erreichten wir Sinzig zur Mittagspause und die restlichen Kilometer bis Bad Honnef waren auch schnell geschafft.
Für Claudia, Erika und Hadi endete hier die Ostertour. So kurz vor dem Ziel konnten wir auf eine "Fremdübernachtung" verzichten. Die eigenen Betten waren ja greifbarnah.
Ostermontag, wieder schönes Wetter, zunächst nur leichter Gegenwind. Unsere Hausstrecke unterbrachen wir in Hersel bei "Emmi" und dann waren wir auch schon wieder in Porz. Viel zu schnell war diese Tour mal wieder zu Ende.
Ein Lob der Mannschaft an das verdiente Jungmitglied als VL für die ausgezeichnete Organisation – weiter so.

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Letzte Änderung: 01.03.2009