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Herbsttour Main 2008

Autoren: Christa und Franz Berling

Am Samstag, dem 27.10.08, um 7.15 Uhr, trafen sich 9 Teilnehmer(innen) um eine entspannte Maintour zu beginnen. Es musste nur noch ein Boot und das Gepäck verladen werden und es konnte losgehen.

Nach reibungsloser Anfahrt erreichten wir gegen 15:00 Uhr Bamberg. Das mitgeführte Navi führte uns zielsicher in die Altstadt. Bereits nach zwei Kurven war klar: „Nichts geht mehr“. Hilfsbereite Bamberger wiesen uns darauf hin, dass wir zwar die richtige Straße erwischt hatten, allerdings am falschen Ende. Also zurück, Navi aus und auf Routenfindung wie gewohnt durch nachfragen. Im Ruderclub Bamberg angekommen wurden die beiden Boote abgeladen und der für auswärtige Vereine zuständige Wanderruderwart Herr Müller wies uns den Weg zum LUMA-Lager. Für den Abend wurde für uns ein Tisch im Brauhaus Klosterbräu reserviert, wo wir nach einem Rundgang durch die Altstadt (ohne Auto) einkehrten und uns an den Gerstenschalen erfreuten.

Frühstück am Sonntag um 08.00 Uhr. Ein opulentes Mahl. Alles was das Herz begehrt wurde aufgetischt. Da wir auf Wunsch von Herrn Müller unbedingt um 09:00 Uhr auf dem Wasser sein sollten, mussten wir das Frühstück abbrechen um bei Nebel die eigentliche Rudertour zu starten.

Bereits nach ca. 200 Metern die erste Schleuse. Endlich ausruhen. Danach Durchfahrt durch Bamberg im Frühnebel. Die Touristen standen für die ersten Ausflugsschiffe bereit und schüttelten bedauernd die Köpfe. Nach weiteren 3 Kilometer die nächste Schleuse. Herr Müller war mit dem Fahrrad vorausgefahren um die Schleuse zu bedienen, aber erst nach Durchfahrt des Ausflugsschiffes. Nach ca. 1 Stunde war das Ausflugschiff angekommen und geschleust. Die Passagiere schüttelten wieder bedauernd die Köpfe. Der Nebel hielt sich bis 12:00 Uhr um dann in Sonnenschein umzuschwenken. Unterwegs meldeten sich diverse Blasen um entleert zu werden. Mangels Anlegeplätzen wurde ein idyllisches Eiland in einem Altarm ausgemacht um den Bedürfnissen Lauf zu lassen. Das Eiland stellte sich als tückisch weil von Gänsen vollge…….. heraus. Es kam wie es kommen musste und Hanna K. machte unliebsame Bekanntschaft mit dem hygienisch nicht einwandfreien Bodenbelag.

Den Sonnenschein konnten wir dann nach ca. 6 KM vor der nächsten Schleuse genießen. Trotz vorheriger telefonischer Absprache war auch hier eine Wartezeit von ca. 1 Std. zu überbrücken. Die nächsten beiden Bootsschleusen waren an Geschwindigkeit nicht zu unterbieten. Sage und schreibe 1 Stunde brauchten wir für die Schleusung eines Bootes. Auf die geplante Pause in Eltmann wurde ob der Verzögerungen verzichtet. Die letzte Schleusung hatten wir um ca. 20.15 Uhr hinter uns gebracht und mussten dann noch 3 KM bis zum Naturfreundehaus in Haßfurt rudern. Der Ausstieg im Dunkeln erwies sich als nicht unkritisch wurde aber mit Bravour bewältigt um danach gleich die Doppelzimmer zu beziehen und um sich ohne weitere Verzögerung (Duschen können wir später noch) den körperlichen Gelüsten nach Essen und Trinken hinzugeben.

Lore E. entschied sich gegen eine Übernachtung im Naturfreundehaus und lobte später die überdurchschnittliche „Bewirtung“ durch die Haßberger Kliniken.

Der Rest der Mannschaft genoss am nächsten Morgen das auch im Naturfreundehaus hervorragende Frühstück und machte sich um 9.00 Uhr auf den Weg nach Schweinfurt. Heute gab es nur eine Bootsschleuse zu bewältigen die auch hervorragend funktionierte. Das Wetter spielte mit und wir konnten ungehindert die schöne Landschaft und Orte an uns vorbeiziehen lassen. Bereits um 14:00 Uhr kamen wir froh gelaunt in Schweinfurt an. Es ging mit dem Bus zurück nach Haßfurt ins Naturfreundehaus. Nach einer Ortsbesichtigung kehrten wir wieder zu Speis und Trank zur Unterkunft zurück.

Am Dienstag morgen war Frühstück um 08:00 Uhr angesagt. Nach Räumen der Zimmer und Verladen der Koffer fuhren wir nach Schweinfurt um das Tagwerk zu beginnen während sich der Landdienst auf den Weg nach Volkach machte. Das Rudern gestaltete sich als sehr angenehm, da das Wetter passabel und die herbstliche Landschaft einfach nur schön waren. Der Wind machte uns zwar etwas zu schaffen aber um ca. 15:00 Uhr kamen wir am Wohnmobilparkplatz an, wo wir die Boote an einer Rampe an Land brachten.

Da wir die nächsten beiden Nächte im Radlernest in Kitzingen untergebracht waren, wurde wieder das Navi eingeschaltet und die Unterkunft gesucht. Und wieder wurden wir zielsicher zur richtigen Straße aber ans falsche Ende geführt (siehe Bamberg). Also Navi aus und herkömmliche Suche mit gewünschtem Erfolg.

Als Verpflegungsstation für den Abend wurde der „Fränkische Hof“, bekannt aus vorherigen Touren, ausgewählt. Die Speisenauswahl stellte sich als etwas schwierig heraus, da einige Gerichte nicht mehr zu haben waren. Am Donnerstag wäre aber wieder alles zu haben. An einem Dienstag hilft das allerdings nicht weiter. Aber auch die noch vorhandenen Speisen und Getränke waren vorzüglich.

Rudertechnisch war der Mittwoch eine Nullnummer, da ein sehr starker Wind wehte und auch vereinzelt Regen viel. Kurzum war man sich einig, den Tag mit sinnvolleren Dingen als Rudern zu verbringen. Die Besichtigungstour begann mit einem Rundgang durch Volkach. Danach wurde die Aussicht von der Vogelsburg genossen um dann nach Sulzfeld zu fahren. Froh gelaunt mit diversen Einkäufen kehrten wir zum Radlernest zurück um wiederum im „Fränkischen Hof“ einzukehren. Man hatte uns telefonisch mitteilen lassen das die Speisekarte für den heutigen Tag um „Schäufele“ erweitert würde. Es stellte sich zwar heraus, dass lediglich sechs Portionen zur Verfügung stehen, aber auch die Anderen wurden fündig und bestens versorgt.

Am Donnerstag herrschte zwar immer noch heftiger Wind aber zumindest schien teilweise die Sonne. Wir entschieden uns, die Mainschleife zu rudern um danach an der Schleuse Dettelbach auszusteigen. Die Fahrt durch die Mainschleife war wohl das schönste Teilstück der Tour. Zu dieser Jahreszeit zeigen sich die Weinberge und Wälder in klassischen Herbstfarben. Die Weinlese war im Gange und es herrschte reges Treiben.

Nach dem Aufladen der Boote begann die Rücktour, wobei zwei Boote noch in Mainz für die Anschlusstour abgeladen wurden. Gegen 22:30 Uhr waren wir dann zurück in Köln.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Main immer wieder ein lohnendes Ziel ist. Die Stimmung der Truppe war trotz einiger Widrigkeiten immer gut und wir hatten viel Spaß.

Besten Dank an den VL Hans K. für die Planung der Tour.

 

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Letzte Änderung: 08.07.2009