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WRT2008 (12.-14.09.2008)

Autorin: Gaby Reger

Am Freitag das übliche Geplänkel: Unterlagen abholen, Boot für Samstag gecheckt, orientieren, Schlafplatz suchen (rappelvoll!), Essen und Getränke fassen, Musik jeder Richtung ertragen und irgendwann auf die Luma niedergesunken.
Am Samstag dann um halb sechs (5.30!!!) Licht an, Frühstück ergattert (immer wieder super und reichlich) und in Massen in die Busse geklettert. Auf nach Grünau zum Startplatz der Tagestour an der Regattastrecke. Die Boote lagen wohlsortiert und übersichtlich aufgereiht im Sonnenschein (aber eisekalt, brrrr). Boot 171 ein B-4er, gut in Schuss, war schnell gefunden, die Obfrau vom Wannsee stand schon bereit,

Start in Grünau

komplettiert durch eine weitere Berlinerin, einem Schlagmann aus Neuruppin und einem Speyerer(??? heisst das so?). Unsere Obfrau hatte es sehr eilig, so dass wir mit den ersten Booten auf dem Wasser waren. (Diese "Hektik" hat leider auch die Auswirkung, dass ich u.a. hier auf Bildmaterial von Bernd Eberlein und der Berliner Ruderkameraden Rainer Pink und Edgar Biller zurückgreifen muss. Vielen Dank!) Vorbei an Köpenicker Schloss und dem berühmten Rathaus ging's Richtung Treptow, schnell eine kurze Bedürfnispause und wieder mit bei den ersten Richtung Oberbaumbrücke.

molecule-Man

Der "Molecule-Man" erwartete uns. wir beachteten ihn aber nicht weiter, bis wir vor der Brückendurchfahrt endlich vom Wasserschutz gestoppt wurden. Normalerweise ist hier für Ruderboote Schluss. Wir mussten uns ein wenig sammeln, einem Ausflugsdampfer den Vortritt lassen und durften dann die "schönste Brücke Berlins" passieren. Die Mühlendammschleuse nahte und wir waren als vorletzte bei der ersten Schleusung dabei. Puh!
Nach der Schleuse war dann richtig Betrieb, jetzt weiss ich auch, warum hier für muskelbetiebene Boote und lahme Enten gesperrt ist: Die Ausflugsschiffe zirkeln zwischen der Schleuse und der ehemaligen Kongresshalle im Rundverkehr mit teilweise nur ein paar Metern Abstand. So richtig breit ist die kanalisierte Spree da auch nicht. Demzufolge können die Dampfer auch nicht überholen und klebten hinter unseren Booten, so richtig entspannend war's nicht. Aber viel zu gucken gab's, unsere Steuerfrau ließ unsere Blicke von Back- nach Steuerbord und wieder zurück schwenken., am Nikolaiviertel, am skelettierten Palast der Republik und am Berliner Dom vorbei. Die ersten Regierungsgebäude mit Reichstag wurden passiert und unter der Brücke von Caltrava durch.

Regierungsviertel

Der Bundeskanzlerin in der Waschmaschine konnten wir nur zunicken, zum Winken war keine Muße ... Zumindest die Mittagspause konnten wir unserer Obfrau abschwatzen. Mitten im Wendebereich der Ausflugsschiffe am jetzigen Haus der Kulturen gab's einen Ponton und viele willige Helfer an Land, die gekonnt das Boot (fast noch mit uns) aus dem aufgewühlten Wasser zogen.

Anlegen Mittagspause

Für den Mittagsbon gab's eine leckere Kartoffelsuppe, Kuchen fassen war auch angesagt und sobald die Boote aus der zweiten Schleusung auch an Land waren schnell dazwischen gesprungen und wieder abgelegt. Die Siegesäule konnten wir von weitem erspähen und am Schloss Bellevue ging's weiter Richtung Charlottenburg. Ab dann war's aber auch vorbei mit der Großstadtromatik: Ein bisschen Kanal rechts rum, noch mal Kanal rechts zum Westhafen und ab in die Schleuse Plötzensee (als 7. Boot! so weit vorne war ich noch nie!) und weiterhin einsamen Kanal mit den Höhepunkten Volkspark Jungfernheide, den Baumaßnahmen zur Erstellung des Berlin-Kopenhagen-Radwegs und zugewachsenen Tribünen an der ehemaligen Regattastrecke. Trotz starker Befürchtungen haben wir die Einfahrt des Ruderclubs Phönix nicht verpasst. Auch hier wurde das Boot aus dem Wasser gezerrt. Es wurde noch fotografiert, abgeriggert, ein Bier geschlappt und drei Stunden vor den letzten hatten wir's hinter uns gebracht. Unsere Obfrau hatte den richtigen Riecher: dank ihrer treibenden Kraft haben wir das große Chaos an der Mittagspause und den Schleusen gar nicht erst erlebt. Da sei dann auch die fehlende Fotografierzeit verziehen;-)
Am Abend dann das Gleiche wie freitags, essen, trinken, Stände gucken, Tanzereien und ein bisschen "Aloha" und die Ruderer sind glücklich.

Aloha


Sonntags ging's dann gemächlicher zu, wieder tolles Frühstück und mit Bussen dann in die Innenstadt zur Feierstunde im Oberverwaltungsgericht. In diesem richtig schicken alten Gemäuer haben wir dann unseren Preis abgeholt und das war's dann auch schon wieder gewesen...

Preisverleihung

 

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Letzte Änderung: 01.03.2009