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Main vom 10. bis 14. Juni 2009
von Schweinfurt bis Gemünden

Autor: Tin Zander
Am Marktplatz in Sommerach Blau-Weiß – der Himmel in Bayern In Nordheim war unser Stammquartier

Wir hatten uns auf eine ausgesprochen feuchte Rudertour eingestellt, aber wir vertrauten auch unserem VL Bernd, der immer da wo er ist, schönes Wetter hat. So behauptet er, und auch diesmal hatte er zum größten Teil recht.
Pünktlich fuhren wir von Zündorf ab, pünktlich kamen wir nach einer völlig problemlosen Fahrt (wer erwartete etwas anderes, also ohne Stau) an unserem Ziel, das heißt zunächst Sommerach an. Hier konnten wir einen Imbiss nehmen und die leckere fränkische Küche testen und den guten Wein probieren. Umfangreichere gastronomische Ausflüge wurden für den Abend aufgehoben.
Zunächst hatten wir noch 5 km vor uns, um unser Stammquartier für 4 Tage zu erreichen:
Gasthof Weininsel in Nordheim am Main.


Die Seilfähre war ein interessantes Gefährt, machte uns aber beim Anlegen am Ufer doch zunächst einige Arbeit. Steuerkünste und eine gute Mannschaft zu Lande waren hier gefragt.
Nachdem das Quartier bezogen war, blieb noch genügend Zeit, um die Gegend zu erkunden und einen Abstecher zum nahen Ort Volkach zu machen. Das ist eine schöne fränkische Klein stadt, aber auch das Speiseeis beim Italiener schmeckte gut. Am Abend in unserem Gasthof Weininsel wurde gut gegessen und mehr oder weniger dem Frankenwein zugesprochen.
Ein Blick auf die Teilnehmer der Fahrt wird zeigen, dass offensichtlich nur ältere Jahrgänge dieser vergnüglichen Ruder-Runde angehörten.

Unser VL Bernd Ha-DI M. Erika M. Heinrich S., RV Weser
Marlie H. MüWa Hermann H. MüWa Lore E. Klaus E

Die eigentliche Rudertour begann dann am 2. Tag. Zunächst fuhren wir mit dem Bus und Gespann nach Schweinfurt. Der Starkregen hatte nachgelassen und wir erwarteten einen regenfreien, wenn auch sehr windigen Tag.
Beim Ruderverein RC-Franken v. 1882 wurde eingesetzt. Es lagen nun ca. 32 km und 4 Schleusen vor uns. Manche Schleusen machten etwas technische Schwierigkeiten, aber mehr machte uns der sturmartige Gegenwind zu schaffen. Der Spaß wurde uns aber nicht verdorben. Mittagspause machten wir in Wipfeld. Anlegen am Ufer inmitten einer Entenschar.

Aufriggern in Schweinfurt Ordnung muss sein

Die erste Etappe am 2. Tag endete am Standquartier in Nordheim. Hier mussten die Anlegeprobleme wegen der Seilfähre überwunden werden. Am anderen Tag starteten wir mit dem Tagesziel Ochsenfurt. Der Himmel hatte aufgeklart, aber der Starkwind machte immer noch Probleme, vor allem an den Schleusen. Man musste mächtig darauf achten, dass man bei der Ausfahrt nicht wieder in die Schleuse hineingedrückt wurde. Die Mittagspause machten wir verkürzt vor dem schönen Clubhaus des Kitzinger Rudervereins.

Pause in Kitzingen Das schöne Bootshaus Pause dezentral

Tin hatte Landdienst. Dank der ausgezeichneten Navigationsleistung von Annelies wurde das Bootshaus in Kitzingen auf Anhieb gefunden. Dafür brauchten wir keine Satelitenpeilung. Aber wie in allen Städten ist der Parkraum auch hier rationiert. Die blöden Parkuhren müssen selbst in den Kleinstädten gefüttert werden. Das besorgte dann Tin. Stolz präsentierte er die beiden Parkscheine für den Bus und den Pkw und erklärte: Jetzt können wir bis 12.06 Uhr parken, ohne von den stetig anwesenden Politessen belästigt zu werden. Dabei unterlag er aber dem Irrtum, dass mit 12.06 das Datum gemeint war. Die wirkliche bezahlte Parkzeit lief gegen 11.40 Uhr ab. Finanzielle Nachteile in Form einer Strafe zog dieser verzeihliche Irrtum aber nicht nach sich. (Anmerkung der Redaktion: Mit Brille wäre das nicht passiert;-))

Annelies E. Jürgen D. Anne T., RV Weser Karl D., RV Weser

Nach der Mittagspause war Ochsenfurt unser Ziel. Der Gegenwind war immer noch stark. Wir kamen aber gut vorwärts und dachten bereits an den Abend, den wir in Würzburg verbringen wollten.
Bernd hatte ein uriges Lokal, das Backöferle, ausgesucht und dort für 13 Personen einen Tisch bestellt. Das Abendessen war dem schönen Lokal angepasst und die gesamte Mannschaft war zufrieden. Mit dem Bus ging es dann nach Nordheim zurück. Das Navi sucht verblüffend kurze Wege aus. Die Navi-Dame zeigte uns mit ihrer verführerischen Stimme den richtigen Weg.

Der 3. Rudertag (4. Reisetag) war ein richtiger Glückstag: der Kalender zeigte den 13. Tag, der für manch einen ein böses Ohmen bedeutet. Für uns ging aber alles gut. Strahlender Sonnenschein weckte uns und blieb uns auch den ganzen Tag erhalten. Auf dem Weg von Ochsenfurt zur Mittagspause auf dem Gelände des Würzburger RV veranstaltete Lore ihren persönlichen Triatlon: Rudern – Turnen (Spagat) – Schwimmen. Was war geschehen? Unbedingt wollte sie an der Schleuse Randersacker ein menschliches Bedürfnis erledigen. Mit dem rechten Fuß stieg sie auf die Treppe, mit dem linken Fuß stieß sie das Boot weiter in den Fluss, ein Spagat war die Folge und anschließend sah man dann zur Linken die liebe Lore in das Wasser sinken. Man nennt so etwas eine Verkettung ungünstiger Umstände. Es ging aber alles glimpflich ab, nur die nasse Wäsche musste im Boot gewechselt werden.


Ein schöner Blick bei der Einfahrt zum Würzburger Ruderverein

Nun waren wir glücklich zur Mittagspause in Würzburg eingetroffen. Eine Brotzeit war vorbereitet und befand sich in unserem Bus. Aber unser Landdienst u.a. mit Häuptling Klaus traf und traf nicht ein.
Was war geschehen? HaDi hatte das Navi mit der Würzburger RV-Adresse programmiert. Das war ein Fehler, denn irgendetwas muss schief gelaufen sein, denn Klaus benötigte für ca. 15 km (Fluss) mehr als 3 Stunden. Er fuhr immer wieder mit dem Navi und ließ sich spiralförmig um Würzburg herumführen. Besser ohne Navi. Für Spott brauchte Klaus nicht mehr zu sorgen.
Nach einer schönen Mittagspause auf dem Gelände der Würzburger RV fuhren wir dann in die große Schiffahrtsschleuse ein. Nur 2 Boote im Schleusenbecken, wir kamen uns ziemlich verloren vor. Es war aber wesentlich bequemer als die engen Sportbootschleusen. In gemächlicher Fahrt und bei schönem Wetter erreichten wir dann unser Tagesziel Zellingen. Von hier ging es dann wieder auf dem Landweg nach Nordheim. Der Abend wurde bei gutem Essen, Wein und vielen Gesprächen und auch Lästereien verbracht.


Der letzte Rudertag fand bei Kaiserwetter statt. Sonnenschein, kein Gegenwind. Mittagspause in Karlstadt, am Schwimmbad. Unser Ziel war Gemünden. Man muss ca. 100 m in die Saale durch die Brücke fahren und erreicht dann den Ruderclub. Übrigens: Gemünden hat auf engstem Raum vier Brücken, für den Landdienst nicht ganz einfach. Hier wurde aufgeladen und nach einem leichten Imbiss fuhren wir in Richtung Köln.
Außer einem kurzen Stau und einigen Minuten Starkregen hatten wir eine glatte Fahrt und trafen gegen 21.00 Uhr in Zündorf ein.

Ein besonderer Dank gilt unserem VL Bernd, der diese Fahrt so vorbildlich organisiert hatte.


Geschrieben hat diesen Bericht der 13. Teilnehmer an dieser Fahrt. Es hat ihm gut gefallen. Beim nächsten Mal ist er wieder dabei!

 

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Letzte Änderung: 21.06.2009