Sie haben kein 'javascript' in Ihrem Browser aktiviert! Unsere Seite kann Ihnen deswegen nicht korrekt angezeigt werden!

; Google+

Ostertour 2009

Autorin: Erika Mataré

Ostern: Da denkt man an festlich gedeckten Tisch, reichhaltiges Menu im Kreise der Familie. Etwas anders gestaltet sich das Osterfest bei Ruderern.

Karfreitag ging es los. 6.30 Uhr Treffen am Bootshaus. Mit Bus und dem neuen Bootsanhänger mit zwei Vierern starteten neun Ruderinnen und Ruderer Richtung Kassel. Hier trafen wir noch Karl aus Hameln und gemeinsam nahmen wir – Altersspanne zwischen 15 und 79 Jahren – Fahrt auf der Fulda auf. Fünf Schleusen bewältigten wir problemlos und hatten auch noch Zeit zu einer Biergarteneinkehr bevor wir Hann.-Münden erreichten.

Schleusenbetrachtung

Unterkunft fanden wir in der Jugendherberge, die unsere Fahrtenleiterin , Nicola Schmidt, wie auch die folgenden Übernachtungen vorbestellt hatte. Man hätte ja so herrlich durchschlafen können, wenn wir nicht um 3.00 Uhr durch ein impertinentes Klingeln eines Handyweckers gestört worden wären.

Den Abend verbrachten wir im Rathausrestaurant und saßen noch bis 21.00 Uhr draußen. Nachdem dann das bestellte Essen immer noch nicht serviert worden war, zogen wir es doch vor, ins Innere des Lokals zu ziehen.

Samstag lagen 67 km auf der Weser vor uns, was bei tollem Wetter und guter Strömung kein Problem war. Nach gemütlicher Mittagseinkehr, wo man sogar im Strandkorb relaxen konnte, erreichten wir unser Etappenziel Höxter.

wohlverdiente Pause in Würgassen

Beim dortigen Kanuclub hatten sich zudem noch 40 Ruderinnen und Ruderer, die größtenteils aus Berlin stammten, eingenistet. Die wenigen Betten hatte Nicola für unsere Gruppe reserviert, so dass wir nicht mit den anderen das Lumalager teilen mussten.

Am Abend konnten wir im Restaurant „Zum Landsknecht“ dank 25% Bonus durch den Paddelclub preiswert speisen. Morgens gab es ein reichhaltiges Frühstück beim Kanuclub. Wir hatten es zum Glück geschafft, für uns zehn einen Tisch zu reservieren. Wer nun dachte, sich gemütlich an den auf unserem Tisch stehenden Aufschnittplatten zu bedienen, der hatte sich getäuscht. Gleich zu Beginn hatten es die Berliner auf die Obstdekoration der Platten abgesehen. Als sie dann auch noch anfingen unsere Käse- und Wurstplatte zu räubern, mussten wir schnell dafür sorgen, unsere Ration noch abzubekommen. Aber am Ende war doch noch genug für alle da.
(Anmerkung der Redaktion: Dafür, dass sich schon am Vorabend Gedanken über das Frühstück gemacht wurde, lief es ganz super und es ist bestimmt niemand zu kurz gekommen;-))

Ostersonntag überraschte uns unsere Fahrtenleiterin mit je einem Piccolo und bunten Ostereiern. So konnte die Fahrt gleich feucht fröhlich beginnen. Mittags kehrten wir in Bodenwerder in einen Biergarten ein und unterbrachen damit wieder auf angenehme Weise die 65km-Etappe.

Hameln war heute unser Ziel. Nachdem wir beim Ruderclub unsere Boote abgelegt hatten, bezogen wir Quartier in der Jugendherberge, die wir fast für uns alleine hatten. Abends saßen wir – ja wie könnte es anders sein – wieder in einem Biergarten. Diesmal am rauschenden Wehr und speisten vorzüglich. Es war ja schließlich Ostersonntag.

Am nächsten Morgen ging es durch die riesige Stadtschleuse Hameln. Dann glitten unsere Boote weite Strecken wieder durch die herrliche Natur – helles Grün, weißblühende Bäume und das grelle Gelb der Forsythien – waren eine Augenweide.

... treiben lassen...
Dies genossen wir an allen vier Tagen.

Nun ging unsere Tour dem Ende entgegen. In Rinteln war dann endgültig Schluss. Die Boote wurden aufgeladen und Karl verabschiedete sich mit einem Weinumtrunk.

Unserem perfekt funktionierenden Landdienst, der unser Gepäck beförderte, sagen wir hiermit ein dickes "Dankeschön".

Besonderer Dank gilt unserer Fahrtenleiterin, Nicola Schmidt, die alles bestens organisiert hatte und die beinahe diese tolle Tour absagen wollte.

Für die jeweiligen Bootseinteilungen sorgte Axel Forsch – Gut gemacht!

Die Rückfahrt gestaltete sich recht musikalisch. Nicola sang mit Unterstützung von Peter und mir lautstark aus der Mundorgel, sodass der Fahrer kaum noch die Tante aus dem NAVI verstehen konnte und die drei hinten sitzenden ins Koma fielen.

 

Zurück zur Auswahl


 
Sitemap  TPSK rudern auf Google+
Letzte Änderung: 21.04.2009