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WanderRuderTreffen 2009 in Magdeburg

Autorin: Kristina Weiler

Der Ruderclub Alt-Werder in Magdeburg veranstaltete das diesjährige WRT unter dem Motto:
"magdeburg überrascht".
Also - auf gen Osten.

Für mich war es der erste Besuch in Magdeburg und ich wollte mich nun überraschen lassen. Das ist gelungen!

Der Empfang war freundlich und unser Lager in der Turnhalle schnell aufgeschlagen (kleiner Wermutstropfen: 3 Toiletten und 2 Duschen für alle Lumaschläfer (Männlein und Weiblein zusammen) war doch etwas wenig und das Toilettenpapier schon am 1. Abend alle).
Ein großer Pluspunkt der Turnhalle ist die zentrale Lage an einem schönen Innenhof mit netten Lokalen, außerdem habe ich so auch das "Hundertwasserhaus" bewundern können, gefällt mir sehr!
Zum Begrüßungsabend ging es zurück zum Festzelt beim "Mückenwirt" (der Wirt war da, die Mücken zum Glück nicht), es war nett und die Lage an der Elbe ist wirklich sehr romantisch.

Steg Mückenwirt

Elbe bei Magdeburg

Den Abend haben wir (Annelies, Bernd, Christel, Gilian, Kristina, Peter und die Rudergiraffe) dann in dem Biergarten nahe des Lumalagers ausklingen lassen.

sitzende Giraffe

Am Samstag wurde beim "Mückenwirt" drinnen gefrühstückt, gemütlich und sehr reichlich, die Sonne lachte dabei von einem strahlend blauen Himmel und wartete darauf, uns Ruderer den ganzen Tag zu begleiten. Das Ablegen der Boote klappte aus meiner Sicht reibungslos und so dümpelten wir oberhalb der gedachten Startlinie hin und her bis endlich der Startböller losdonnerte.

Auf ging's!

Panorma Magdeburg

Erst mal mit guter Strömung elbabwärts, am Domfelsen vorbei (für einen Vierer war die Strömung wohl zu stark, die hatten mit einer Boje ungewollten Kontakt und gingen schwimmen)

Viererrettung

und dann sehr ruhig weiter, ohne Wellen, ohne nennenswerten Schiffsverkehr, vorbei an sandigen Buchten, unter der "Trogbrücke" durch, bis uns dann der Niegripper Verbindungskanal zur Schleuse "Niegripp" führte.

Warten an Schleuse Niegripp

Nach dieser Schleuse bogen wir auf den Mittellandkanal ein und die Doppelschleuse "Hohenwarthe" hob uns auf das Niveau der Trogbrücke. Ganz nett, wenn unverhofft Sprudel unterm Boot auftauchen und das Boot tanzen lassen wollen!

Doppelschleuse

Die Trogbrücke führt den Mittellandkanal in einer mächtigen Brücke über die Elbe, ein beeindruckendes Bauwerk. Rechts und links sind Rad- und Fußwege und viele Ausflügler säumten den Kanalrand.

Trogbrücke

Trogbrücke von unten

Bald mußten wir backbord schwenken und die Sparschleuse (damit ist NICHT die Wartezeit gemeint) Rothensee wartete auf uns und wir warteten auch... und warteten... und warteten... Doch irgendwann ging es dann doch wieder abwärts auf Elbniveau.

Schleusung

Schleusung

Durch die ganze Warterei kam der Zeitplan etwas durcheinander, so dass der Kuchen statt am Bootshaus kurzerhand am "Abstiegskanal Rothensee" serviert wurde - gute Idee, der kleine Hunger war nämlich schon da.

Ohne große Mühe ruderten wir wieder auf die Elbe raus und ich war schon sehr auf die berühmt-berüchtigte Stelle am Domfelsen gespannt. Die Gegenströmung war jetzt schon stärker (für uns Rheinruderer aber nicht ungewöhnlich) und am Domfelsen war es schon etwas anspruchsvoller - aber durchaus zu schaffen.

Meine Mannschaft

Dank an meine Mannschaft, die mich klaglos die ganze Zeit gezogen hat!

Bald waren wir wieder am Floß und diese Ruderstrecke, eine Acht, hat mir sehr gut gefallen, sie ist interressant und landschaftlich fand ich sie auch sehr reizvoll.

Nett fand ich die Idee, den erfolgreichen Teilnehmer ein schwarzes T-Shirt mit dem Slogan " Elberudern macht hart" und denen, die etwas gemogelt haben - sie haben sich am Domfelsen aufwärts schleppen lassen - ein gelbes T-Shirt mit dem Slogan " Elberudern ist hart" zu geben.

Barke mit Bernd

Abends gab es noch das Buffet (hatte ich mir anders vorgestellt) und das Abendprogramm mit DJ. Wir haben über unseren Bootspark diskutiert, vertagten Entscheidungen aber auf den nächsten Morgen und ließen den Abend bald wieder in Lumanähe ausklingen.

Am Sonntag trafen wir uns nach Packerei und reichhaltigem Frühstück im Gesellschaftshaus zur Feierstunde. Nach den obligatorischen Reden und Ehrungen konnte Peter dann unsere Urkunde für das Erreichen des 2. Patzes in Gruppe B entgegen nehmen. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunden von zwei jungen Männern, die mit Saxophon und Klavier gekonnt Jazzstandards spielten. Kurzer Klaaf noch im Foyer und dann ab nach Hause

Preisverleihung

Der kurze Besuch in Magdeburg hat mich überrascht und neugierig gemacht auf die Sehenswürdigkeiten an Land. Ich werde nochmal wiederkommen!

Blick auf Magdeburg

Dank dem Ruderclub Alt-Werder für die gelungene Organisation!

 

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Letzte Änderung: 27.09.2009