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Bodensee 2010

Autor: Bernd Eberlein (Bilder von Annelies und U. Krüger)

Als Rheinruderer hatte ich schon seit langem nach einer Gelegenheit gesucht einmal den Bodensee zu umrunden. Da passte es gut, dass vom Landesruderverband Baden-Württemberg in diesem Jahr eine Kirchbootfahrt ausgeschrieben wurde.

Folgende Etappen waren geplant:

Im Laufe des Freitagabends trudelten die Teilnehmer der Bodensee – Wanderfahrt in der Jugendherberge Überlingen ein. Die vom Fahrtenleiter Werner und seiner Frau beim Radolfzeller Ruderverein stationierten Bootsanhänger wurden am darauffolgenden Tag in Markelfingen zu Wasser gebracht und danach bis nach Überlingen gerudert.

1 Auf dem Weg nach Überlingen

Am 29.08. konnte aufgrund von Starkwind nicht gerudert werden.

Starkwind

Der Tag stand zur freien Verfügung und wurde von den meisten zu einem Besuch der Insel Mainau genutzt.

Am Montag dem 30. August wurde der für den Vortag geplante Rundkurs auf dem Überlinger See nachgeholt.

Beim Start alle Mann (Frau) packen an

In der Mittagspause war sowohl für das leibliche als auch für das geistige Wohl gesorgt.

Pause in Ludwigshafen

In Ludwigshafen bestand die Möglichkeit Skulpturen des Künstlers Lenk zu besichtigen.

 Kunst am See (Tryptichon von Lenk)

Um den Ausfalltag zu kompensieren sind wir von Überlingen aus am 31.08 bei schönem Wetter nicht nur bis Friedrichshafen

Friedrichshafen

sondern weiter an Langenargen

Langenargen

und Kressbronn

Kressbronn

vorbei bis Lindau

Lindau abends

gerudert. Und am 01.09 wurde von Lindau aus

Lindau morgens

nicht wie ursprünglich geplant Bregenz angesteuert sondern quer über den See in den Altrhein gefahren.

Einfahrt zum Altrhein

Nach einer biologischen Pause auf dem Gelände des Rorschacher Rudervereins ging es anschließend wieder flussabwärts in den Bodensee und nach einer Mittagspause im Aborner Ruderverein bis nach Rorschach.

Mittagspause

Auch am 2. Septembertag zeigte sich der Wettergott mit uns zufrieden. Bei strahlendem Sonnenschein, ruhigem See und einem herrlichen Alpenpanorama auf Backbord schafften wir wie im Flug unsere Vormittagsetappe bis Arbon und anschließend den Rest bis Kreuzlingen.

Von Kreuzligen ging es am Freitag zum See-Rhein nach Konstanz

Kreuzlingen - Konstanz

und weiter zur Insel Reichenau.

Auf der Reichenau

Nach ausgiebigem Landgang führte uns der Weg nach Gaienhofen. Hier wurden die Boote geputzt, da in Schaffhausen keine Gelegenheit vorhanden sein sollte. Bernhard stelle uns hier eine Besonderheit im Rudersport, seinen 2 er für zerstrittene Ruderer vor.

gegeneinander rudern

Als krönender Abschluss kann man die letzte Etappe der Tour bezeichnen. Der schnell fließende, grüne Hochrhein in einer wunderbaren Landschaft war ein Hochgenuss. Viel zu schnell war alles vorbei.

Hochrhein

Übernachtet wurde 4 x in der Jugendherberge (JH) Überlingen, 2 x in der JH Stein, 1 x in der JH Dachsen direkt über dem Rheinfall von Schaffhausen und 2 x im Gasthaus Lamm in Bregenz. In den JH wurde bis auf die in Dachsen in Mehrbettzimmern übernachtet. In Dachsen schliefen wir in zwei Räumen ohne Stockbetten, dafür alle nebeneinander im Matratzenlager.

Matratzenlager

Zum Rudern standen ein Kirchboot, ein Seegig und ein Doppelzweier mit Steuermann zur Verfügung. Der Landdienst und der Gepäcktransport wurde mit drei 9er – Bussen durchgeführt, die abwechseln von den „Fahrtüchtigen“ gefahren wurden. Zu den Aufgaben des jeweiligen Landdienstes gehörte es für den Imbiss der Mittagspause zu sorgen. Dem Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt, beim Essen hat es an nichts gemangelt, beim Trinken hat sich der Landdienst von Mal zu Mal gesteigert. Gefrühstückt haben wir in den jeweiligen Quartieren und zum Abendessen haben wir Dank der guten Planung der Fahrtenleitung immer ein ansprechendes Lokal vorgefunden.

Zum Landprogramm gehörten u. a. eine Stadtführung in Meersburg und eine Weinverkostung in dem dortigen Staatlichen Weingut, eine Gondelfahrt auf den Pfänder in Bregenz,

Blick vom Pfänder auf die Rheinmündung

ein Bummel auf der Insel in Lindau, auf Reichenau die Besichtigung der romanischen Kirchen und Fischessen und ein kurzer Rundgang durch Konstanz.

Da das Wetter bis auf den einen Tag immer gut war und von Tag zu Tag besser wurde, haben wir eine optimale Umrundung des Bodensees geschafft. Die letzte Etappe auf dem Hochrhein rundete das schöne Erlebnis ab. Wir haben unvergessliche Eindrücke mit nach Hause genommen, zur Nachahmung empfohlen.

 

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Letzte Änderung: 26.10.2010