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Ruhrtour vom 15.-18. Juli 2010

Autoren: Axel Forsch / Simone Schütten

Die zweite Jugendrudertour ging dieses Jahr an die Ruhr, wo wir unsere Boote umtragen mussten und nur einmal den Luxus einer Schleuse hatten.

Am Donnerstag pünktlich zu Ferienbeginn starteten wir die Tour vom Club aus und fuhren mit zwei Bussen zu unserem Anfangspunkt in Westhofen. Dort wurden die Boote schnell aufgeriggert und die Tour konnte beginnen.

Vierer in Aktion

Bei starkem Gegenwind waren die vielen Seen etwas mühselig zu überqueren, doch nach 13km erreichten wir dann doch nach langer Zeit unser Ziel, den Ruderverein in Wetter.

Segelversuch

Dort lieh man uns netterweise zwei Skiffs, mit denen wir dann unser Glück versuchen konnten.

Simone im Skiff

Richard hatte kein Glück und machte auf der Tour zum ersten (aber nicht letzten) Mal die Erfahrung unfreiwillig ins Wasser zu fallen. Am Abend gab es zunächst ein großes Kickerturnier, aus dem Fabian und Lucia als Sieger hervorgingen. Danach ließen wir es uns bei reichlich Pizza, Eistee und Gummibärchen gutgehen, die die nette Wirtin uns bereitstellte.

Frühstück

So gestärkt konnten wir die nächste Tour nach Hattingen antreten, wo wir zweimal übernachten würden. Dabei wurden unsere Ruderabschnitte immer wieder durch ziemlich lange und anstrengende Bootsumtragen unterbrochen, so dass am Abend alle K.O. waren und die Arme mindestens 10cm länger geworden sind.

Umtragen mit langen Armen

Am Verein ging Richard dann zum zweiten Mal unfreiwillig Baden, als er bei Boote aus dem Wasserholen nicht bemerkte, das auf einmal der Steg zu Ende war. Dann mussten wir erst mal die Boote mit Hilfe einer Seilwinde den steilen Berg hochziehen, wobei wir Hilfe von den Vereinsmitgliedern aus Hattingen bekamen.

Grillerei

Später machten die Eltern den Grillmeister und versorgten alle Kinder und Jugendlichen mit Würstchen, Brot und Salat. Dabei wurden nicht wenige selber von den Mücken und Fliegen aufgefressen. Am Morgen wurden die Boote dann wieder mit der etwas aufwendigen Methode zu Wasser gebracht und die längste Tour konnte beginnen.

Diese begann gleich mit einer aufregenden Bootsrutsche, bei der es sich sogar der Hattinger Bootswart nicht nehmen ließ zuzugucken.

Bootsrutsche geschafft!

An diesem Tag hatten wir dann weiterhin Glück mit ausreichend Bootsrutschen, die das Umtragen ersparten und wir so viel Zeit gewannen. Leider büßten wir diese Zeit am Baldeneysee wieder ein, wo der Gegenwind uns mal wieder das Leben schwer machte. Nach anstrengenden 7,8km (die uns vorkamen wie 20) erreichten wir unsere letzte Umtrage für diesen Tag und ließen die letzten Kilometer bis Kettwig ruhig angehen.

Treideln mit Axel

Dort blieben die Boote über Nacht und wir fuhren mit dem Zug zurück nach Hattingen, wo alle dann eine große Portion selbstgemachter Spätzle verdrückten, die wir (Axel und Simone) vorher gekocht hatten. Am Abend wurde dann noch lange Karten gespielt, während die Eltern schon alle auf ihren LuMas dösten. Aber nach einiger Zeit fielen dann auch alle Kinder todmüde auf die Matten.

Der letzte Tag fiel dann auf Grund des Tags der offen Tür auf der A40 kurz aus (8km), worüber sich niemand beschwerte.

Entspannung Teil1

Entspannung Teil2

Deswegen wurden die Boote schon in Mühlheim an der Ruhr blitzschnell verladen und es ging heimwärts zum Verein, wo dann die Bootspflege nicht zu kurz kam und alle Boote wieder ordnungsgemäß verstaut wurden. Danach hatten wir uns alle eine Fassbrause verdient, die wir netterweise von unserer Fahrtenleiterin Birgit ausgegeben bekamen.

So ging eine wunderschöne Tour bei super Wetter zu Ende. Vielen Dank an die Fahrtenleiterin Birgit Mataré, die alles super organisiert hatte.

Ruhrtaufe

 

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Letzte Änderung: 16.08.2010