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Sonne, Steine, Treibholz – eine abwechslungsreiche Oster-Rudertour auf Fulda und Weser vom 21. bis 25. April 2011

Autorin: Erika Heinsberg

Über Ostern 2011 hatte Gaby eine Wanderfahrt von Melsungen über Hannoversch-Münden und Höxter nach Bodenwerder geplant und sechzehn Teilnehmer gewonnen. Anfahrt, Unterkunft und die Ruderstrecke durch drei Bundesländer, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, waren perfekt vorbereitet, auch die Wetteraussichten dazu fabelhaft!

Am Gründonnerstag-Nachmittag fuhren die ersten Acht - Gaby, Peter, Christa, Franz, Bernd, Wolfgang B., Birgit B. und Erika H. - mit dem Bus und Bootshänger in Richtung Kassel los. Zügig und fröhlich gestimmt trafen sie im Ruderverein Kurhessen-Cassel, malerisch in der Karlsaue gelegen, gegen Abend ein und ließen sich auf der schönen Terrasse kulinarisch verwöhnen.

RV Kurhessen-Cassel

Bald kamen auch Norbert und Nicole an.

Am Karfreitagmorgen gab’s ein leckeres Frühstück,

Frühstücksbuffet

dann fuhren sie mit dem Bootshänger nach Melsungen (Stromkilometer Fulda 43), einem kleinen hessischen Städtchen mit vielen Fachwerkhäusern. Die noch fehlenden Teilnehmer, Birgit M., Hans-Jürgen, Axel, Ingo, Richard und Nadja, warteten dort schon.

Melsungen

Ruderfertig und energiegeladen strebten alle der empfohlenen flachen Einstiegsstelle zu, doch die Freude wurde schnell gedämpft – die Fulda war eher eine Wildwasserstrecke als ein ruhiger Fluss, flach, aber stark strömend und steinig.

Erkundung des Einstiegs

Nach kurzer Erkundung zu Fuß und Diskussion wurde beschlossen: Hier geht’s los! Der Hänger wurde über ein Sportplatzgelände nah ans Fuldaufer gefahren, die Boote abgeladen und das Ablegen schnell und strategisch nach folgendem Plan durchgezogen („Ein Ruderer-Herz kennt keinen Schmerz“):

Mannschaft ans voll eingerichtete Boot - Tragen durch hohe Brennesseln über Steine bis in die Flussmitte - Skulls einlegen – los! Der Steuermann/die Steuerfrau hat schon die nächste, ca. 20 m entfernte Untiefe mit Steinen im Blick, umschifft sie gekonnt und glaubt zu diesem Zeitpunkt noch optimistisch, dass es hinter der nächsten Biegung sicher besser wird. Das erweist sich aber als voreilig, denn die Fulda hat viele flache Stellen, an denen spitze Steine oder Untiefen kaum rechtzeitig zu erkennen sind. Jede Mannschaft kämpft auf ihre Weise mit den Elementen, so wird Franz z. B. von Nicole und Erika dauerhaft auf den Steuerplatz gezwungen( Man will ja lieber nicht an einem Loch im Boot schuld sein!) Er meistert seine Aufgabe natürlich mit Bravour und ohne den geringsten Kratzer am Boot. Pech dagegen hatte der Vierer Hammerstein, als ein großer Stein ein Loch in die Bootswand riss. Kurz bevor er „unterging“ konnten einige „Helden“ unter Opferung ihres schönen Schuhwerks und dem Verlust ihrer sauberen Beine das Boot am Ufer drehen und den Riss zukleben.

Rettungsaktion

Die Weiterfahrt mit mehr Wasser unterm Kiel war einfacher.

Burg Katz

bei wunderbarem Sonnenschein ließ man sich gern auch mal treiben

und selbst das Liegen in den Schleusen war entspannend. An der Schleuse Neue Mühle wurden die Boote einem Wagen über Schienen transportiert.

Bootstransport auf Schienen

Am frühen Abend wurde der Ruderverein Kurhessen Cassel (Stromkilometer Fulda 79) erreicht und das Abendessen in einem „House of Pancake“ eingenommen. Am Samstagmorgen, nach einem leckeren Frühstück und neuer Bootseinteilung fuhren alle durch die Stadt Kassel,

Frauenpower

wurden durch die Stadtschleuse befördert

Stadtschleuse Kassel

und weiter ging’s durch das malerische Fuldatal zur verdienten Pause im Restaurant „Fuldagarten“ in Spiekershausen (Stromkilometer Fulda 88).

Fuldagarten

Fuldagarten

Der Rest der Tagesstrecke führte an Wahnhausen (Stromkilometer Fulda 93)

EB-Brücke Kragenho

und Wilhelmshausen (Stromkilometer Fulda 102) mit Staustufen und Schleusen vorbei. Gegen 17 Uhr war Hannoversch-Münden erreicht.

DJH Hann.-Münden

Aus logistischen Gründen wurden die Boote unterbesetzt durch die Stadtschleuse (Stromkilometer Fulda 109) bis zur Jugendherberge (Stromkilometer Weser 1,3) gerudert, während die anderen den Bootshänger und die Autos dorthin fuhren. Pünktlich fanden sich alle, wenn auch noch in Ruderkleidung, zum leckeren Abendessen ein. Später ging’s dann zu Fuß über eine Hängebrücke

Fußweg

mit Blick auf den „Weserstein“ in die schöne Altstadt

Rathausschänke

je später der Abend

Hann.-Münden

und der Abend wurde mit dem Erproben ausgefallener Biersorten verbracht. Nach einer Komfortnacht (DJH-4-er-Zimmer anstatt 8-er-Zimmer im Ruderverein) gab es ein Osterfrühstück vom Feinsten, sogar mit „Osterwasser“.

Osterfrühstück

Um 9 Uhr war der Start in neuer Bootsbesetzung. Die längste Tagesstrecke nach Höxter (67 km) ließ sich angenehm rudern.

Stolzenfels

Ostern überall

Bei fast sommerlichem Wetter konnte man die herrliche Landschaft, den Reinhardswald, genießen, ohne sich besonders anstrengen zu müssen. Im Ort Würgassen (Stromkilometer Weser 48) gab es im Gasthaus „Alte Linde“ Kaffee und Kuchen. Gegen Abend kamen alle gut gelaunt am Ruderverein Höxter (Stromkilometer Weser 68) an,

RV Höxter

machten sich stadtfein und zogen zu Fuß in den hübschen Ort, wo ein Tisch im Biergarten bestellt war.

abends in Höxter

Am Ostermontag gab es wieder ein liebevoll hergerichtetes Frühstück

Ostermonbtag

- wenn es doch zu Hause auch so weitergehen könnte! - und im neuen Team wurden die Boote zur letzten Etappe zu Wasser gelassen. Die Fahrt wurde aus logistischen Gründen ohne den Dreier „Burg Katz“, aber mit Landdienst fortgesetzt. Nach einem kurzen Wechsel

RC Holzminden

am Ruderclub „Holzminden“ (Stromkilometer Weser 81) wurde das Ziel, der Ruderverein Bodenwerder (Stromkilometer Weser 111), bei sonnigem Wetter, aber Gegenwind, gegen 14 Uhr erreicht.

Drachenfels

Reste teilen

 Ziel RV Bodenwerder

Gemeinsam

alles fertig

wurde schnell aufgeladen und zur Belohnung hatte der Landdienst Kuchen

Belohnung

für alle besorgt. Das war eine nette Überraschung und Stärkung für die Rückfahrt.

Diese Osterfahrt war sehr gut organisiert, trotz der Anfangshürden sehr entspannt und hat allen großen Spaß gemacht.

Herzlichen Dank an Gaby!

 

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Letzte Änderung: 02.05.2011