Sie haben kein 'javascript' in Ihrem Browser aktiviert! Unsere Seite kann Ihnen deswegen nicht korrekt angezeigt werden!

; Google+

Auf Werra und Weser mit Hans

Autorin: Erika Mataré

Bitte gerne – nur für Insider – habe ich nicht gerade geantwortet, als Hans mich auf der Rückfahrt fragte, ob ich den Tourbericht schreiben möchte.

Im Bus haben wir dann gemeinsam die Etappen und Geschehnisse der Tour noch einmal rekapituliert.

Samstagmorgen, 7.00 Uhr ging es vom Bootshaus los. Lore, Klaus, Edith, Joachim, Erika, Hadi, Nadja und natürlich unser Fahrtenleiter Hans Könen wurden von Franz sicher nach Bad Sooden Allendorf an der Werra chauffiert.

Franz

An der Schleuse fanden wir eine gute Einsatzstelle für unsere beiden Boote, ein Vierer und ein Dreier. Hans fuhr dann das Gespann mit unserem Gepäck in die Jugendherberge Han-Münden. Hier hatten wir für zwei Nächte vier Doppel- und ein Einzelzimmer jeweils mit Bad gebucht.

Unsere Etappe war Witzenhausen. Bis auf eine leichte Grundberührung des Vierers war es eine schöne und schnelle Fahrt. Bei tollem Sommerwetter konnten wir abends am Rathausrestaurant draußen sitzen und am reichhaltigen Buffet teilnehmen. Ein anschließender Besuch in der Eisdiele beschloss diesen ersten schönen Tag.

Der zweite Tag gestaltete sich etwas aufregender. Aus der Rudertour wurde heute eine Segeltour – 10 km/Std. – auf der beim starken Wind zwei Schirme zu Bruch gingen. Bei heftiger Strömung führte die Fahrt an Schöpfbuhnen vorbei in enge Windungen und letztendlich in den 400 Meter langen schmalen stark strömenden Flutgraben. Hier kenterten vor Jahren Rüdiger Kartte und Gerd Schmidt.

Alle waren echt erleichtert, hier heil durchgekommen zu sein. Die Steuerfrauen Edith und Lore waren ziemlich geschafft und Lore musste zur Beruhigung erst mal einen Schluck von Franz Bacchus zu sich nehmen. Mittags nachten wir Picknick an der Umtragestelle „Schleuse Letzter Heller“.

Erika

Lore

Dann kam das letzte Wehr auf dieser Tour kurz vor Han-Münden. Gerade hatten wir die Boote zum Umtragen aus dem Wasser geholt, als ein Gewitter aufzog, und wir beschlossen, die Boote hier liegen zu lassen. Nachdem wir noch alle über ein Geländer klettern mussten, hatten wir das Glück, schnell ein Café zu erreichen, wo wir trotz unserer nassen Klamotten freundlich aufgenommen wurden. Alle bedauerten Edith, die nachmittags Landdienst hatte, und uns nun noch am Café abholen musste. Den Abend ließen wir in Han-Münden beim Italiener ausklingen.

Pause

Am nächsten Morgen staunten wir nicht schlecht, dass unsere Einsatzstelle etwa einen halben Meter unter Wasser stand, denn es hatte fast die ganze Nacht geregnet. Nun noch etwa einen Kilometer und wir passierten den Weserstein. Ab jetzt ging es ohne weitere Aufregungen die Weser entlang bis zum heutigen Etappenziel Warnbeck. Mittagspause war in der Klostermühle in Bursfelde, und einige besichtigten noch die Klostermalereien

Für drei weitere Nächte waren wir in die Jugendherberge in Helmershausen eingezogen, wo wir an allen Tagen ein äußerst reichhaltiges tolles Frühstücksbuffet bekamen.

Floß

Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus wieder nach Warnbeck und setzten dort mit der Fähre zum anderen Ufer über, wo unsere Boote lagen. Nach einer gemütlichen Pause in Beverungen erreichten wir den Ruderverein Höxter. Abends wurde noch vor der Jugendherberge auf zwei Platten Tischtennis gespielt, bevor wir nach Bad Karlshafen zum Essen fuhren.

Am fünften Tag machten wir Mittagspause in Holzminden, und der Landdienst brachte uns in die Innenstadt. Wir fanden schnell einen Parkplatz und zogen einen Parkschein. Doch das Rausfahren gestaltete sich als etwas schwierig. Der Automat nahm das Geld nicht an und folglich ging die Schranke nicht auf. Erst durch Telefonate und zweimaligem Erscheinen eines Mechanikers konnten wir den Parkplatz verlassen.

Floß

Am Etappenziel am Campingplatz in Grave trank man noch einen Kaffee. Wieder zurück in Bad Karlshafen sind wir dort gleich in Ruderklamotten ins Schnitzelhaus eingekehrt. Vorher hatte Nadja schon in ihrem iPhone ausgeguckt, dass es dort 77 verschiedene Schnitzelgerichte geben würde (sowie sie uns auch täglich im Bus über die Geschehnisses des Tages informierte). Von 19.00 bis 20.00 Uhr war Happy hour und man konnte ein Getränk bestellen und zwei bekommen. Das führte dazu, dass rechtzeitig ein Fahrer für die sechs Kilometer zur Jugendherberge gefunden werden musste. Danke Nadja. Anschließend hexten noch vier Nachteulen bis in den frühen Morgen auf einem der Zimmer rum.

Joachim

Donnerstag Morgen brachen wir unser Domizil in der Jugendherberge ab und auf ging es zur letzten Etappe. Bei ziemlichem Gegenwind schafften wir bis Mittag die 20 Kilometer bis Hajen und kurz nach zwei Uhr waren bereits die Boote aufgeladen. Doch nun ging es darum, mit Gespann eine Mittagseinkehr zu finden, da das vorgesehene Restaurant wegen fehlender Fähre nicht zu erreichen war. Andere Lokale, die uns empfohlen wurden, öffneten erst um 17.30 Uhr. Nachdem Franz in Bodenwerder ein Restaurant am Weserufer gefunden hatte, und dort bereits Stühle zusammenrücken ließ, hatte sich der Rest der Mannschaft schon im Garten eines Hotels niedergelassen. Hier wurde uns für viele Euros Kraftbrühe, Kännchen Kaffee und Blechkuchen angeboten. Einige kauften noch von einem LKW Kisten Äpfel, bevor wir gegen 17.00 Uhr die Heimreise antraten. Hans fuhr uns gut und ohne Stau. Hierfür und auch für die ganze Organisation unser aller Dank.

Die auf der Tour verloren geglaubten Gegenstände, wie Sonnenhut, Zahnbürste und Täschchen fanden sich alle in den Tiefen der großen Wassersäcke wieder.

Edith

Durch landschaftlich wunderschöne Gegend ruderten wir insgesamt ca 160 Kilometer.

Edith

 

Zurück zur Auswahl


 
Sitemap  TPSK rudern auf Google+
Letzte Änderung: 22.01.2012