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Rudertour vom 30. September bis 3. Oktober 2012 Mosel/Rhein

Autor: Tin Zander

Wenn Ruderer/innen aus Köln eine Wanderfahrt veranstalten und nur wenig Zeit zur Verfügung steht und die Fahrwege nicht allzu weit sein sollen, dann sollten sie die Mosel befahren, auch ein Stückchen Rhein kann sehr schön sein.

So war es diesmal auf der sogenannten „Einheitstour“. 2 Boote, 4 Teilnehmer von CFWP und 5 Teilnehmer des TPSK machten sich am frühen Morgen auf den Weg nach Valwig/Mosel nahe bei Cochem. Trotz der etwas verspäteten Abfahrt durch die Tücken der Wecktechnik erreichten wir schon am frühen Vormittag unser Standquartier im Weindorf Valwig. Drei Nächte wurden im gleichen Haus „Rita“ übernachtet. Jeder durfte rudern, ein Fahrdienst musste nicht eingerichtet werden, denn wir scheuten uns nicht gegen die „wildschäumende“ Mosel anzurudern.

schäumend?

So ruderten wir meist stromauf und nachmittags stromabwärts. Dabei erlebten wir jede Schleuse am Tag zweimal und hatten auch zweimal das spannende Vergnügen, ob wir nur eine halbe Stunde oder aber eineinhalb Stunden auf die Einfahrt in die Schleuse warten mussten.

in derSchleuse

Bernd in der Schleuse


Das schöne Herbstwetter half uns aber dabei, den Mut nicht zu verlieren und mit guter Stimmung den schönen Fluß zu genießen.

Herbstfarben

Herbstbild

Selbstverständlich war damit der Genuß noch nicht am Ende, denn die Abende sind lang und feuchtfröhlich, wie es sich in einem Weingebiet gehört. Die Qualität der verschiedenen Weine, die wir probieren „mussten“ war nicht ganz einheitlich, denn der eine oder andere meinte, dass er auch schon mal einen besseren Tropfen getrunken habe. Vor allem unser Weinpabst meinte, die besseren Moselweine findet man weiter stromaufwärts.
Das wollen wir im nächsten Jahr überprüfen, wenn wir evtl. von Trier über Reil (mit der Likörscheune) die Mosel befahren. Die Planung hat fast schon begonnen.

Herbst an der Mosel

Der 3. Tag ging nur stromabwärts, mit strahlendem Sonnenschein und auch günstigem Schiebewind. Am letzten Tag wurde der Schiebewind recht heftig, aber es blieb trocken. Am Koblenzer Ruderclub nehmen wir unter freiem Himmel mit Pizza und Rotwein einen Imbiß ein und nahmen dann die restlichen Kilometer mit der Schleuse Koblenz in Angriff.

Pizza fassen

Von der Tagesetappe von 41 km legten wir noch 18 km auf dem Rhein zurück. In Neuwied endete diese schöne Zwei-Flüsse-Rudertour. Es blieb uns nur noch, die Boote die steile Freitreppe zum Bootshaus hinaufzutragen und aufzuladen. Das klappte, wie in den Tagen zuvor, ganz hervorragend.
Bei der Ausfahrt aus Neuwied erfasste uns dann das schlechte Wetter und begleitete uns teilweise mit Wolkengüssen nach Hause.

Herbst in Cochem

 

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Letzte Änderung: 16.10.2012