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Main Wanderrudertour vom 06.06.2012 bis 10.06.2012

Organisation und Regie Bernd Eberlein

Autor: Alex Schlickum

Mittwoch Anreise
Die Fahrt nach Wertheim zu unserem bereits bewährten Standquartier, Pension Hofgarten, begann am Vormittag. Mit dem Vereinsbus ging es über die A 3, die sich bei strömenden Regen in eine Waschstraße verwandelte. Durch unsere gute Laune war es dem Regen unmöglich, uns bis zum Ziel zu verfolgen. In Wertheim angekommen, wartete dort bereits der Anhänger mit den Booten, Hammerstein, Stolzenfels u. Sterrenburg bei der dortigen RG auf uns. Nach der Pfingsten Familientour, dank unserer Mitglieder, schon extra dort für uns abgestellt. Eine gute Organisation u. Logistik ist eben viel wert. Nochmals Danke dafür ! Nach der Begrüßung durch das nette Wirtspaar waren die Zimmer schnell bezogen. Ruderer aus Maastricht befanden sich zur selben Zeit noch bei der RG, so dass ein kurzer Erfahrungsaustausch statt fand. Das Abendessen ließen wir uns im Goldenen Adler in Wertheim schmecken. Hierhin kam dann auch unser 10. Mann, der Norbert.

Donnerstag 1. Etappe von Margetshöchheim nach Gemünden 33,3 km  3 Schleusen
An Fronleichnam gestaltete sich das Wetter etwas sonnig und trocken. Hinein in die gelb-blauen Rudertrikots ging es los. In Sichtweite der Prozessionen, vorbei an geschmückten Häusern und Gärten fuhren wir zum Bootseinsatzort nach Margetshöchheim. Unser VL Bernd hatte sich für Hammerstein u. Stolzenfels entschieden. 

Einstieg

Die 1. Schleuse in Erlabrunn lies uns nur die Möglichkeit hinter 2 Gütermotorschiffen im Kielwasser zu schleusen;  die Sportbootschleuse war außer Betrieb.

Schleuse in Erlabrunn


Der Main ist ein ruhiges und sauberes Gewässer mit malerischen Städtchen und Dörfern entlang seiner Ufer. „Neuwasser“ für mich und außerdem die Gelegenheit ein kurzes Bad im Fluss zu genießen. Nach der 2. Schleuse in Himmelstadt legten wir zur Pause in Karlstadt an. Dort gibt es die wohl ältesten Ruinen der Karlsburg aus dem 8. Jahrhundert zu sehen.

Pause in Karlstadt

Gut gestärkt u. fehlende Flüssigkeit mit Frankenwein u. Bier ausgeglichen, ging es zum Ziel des Tages nach Gemünden. Die letzte Schleusung in Harbach für uns jetzt Routine.

vor Gemünden

Wieder im Quartier gab es eine Runde „Neuwasserbier“, welches über die Landesgrenzen hinweg bis Wertheim geschmuggelt wurde. Den Abend ließen wir gemeinsam im Gasthaus „Zum Schlösschen“ ausklingen. 

Im Schlösschen hats geschmeckt

Freitag 2. Etappe von Gemünden nach Marktheidenfeld 30,7 km 2 Schleusen
Ausgeschlafen u. nach gutem Frühstück brachte uns der Landdienst nach Gemünden.

Warten auf den Transport

Bei bedecktem Himmel aber trockener Witterung nahmen wir unsere Plätze auf den Rollsitzen ein. Die Uferzonen des Mains mit den versteckt angelegten Renaturierungszonen sind das Refugium und die Kinderstube für seltene Vogelarten. So wundert es nicht, stets viel Vogelgezwitscher auf dem Wasser zu hören.

Sportart: Segeln

Die 2. Schleusenanlage in Rothenfels verursachte eine nicht eingeplante längere Pause; Sportbootschleuse mal wieder a. B. Es hieß also warten auf einen großen Talfahrer. In Marktheidenfeld angelandet, nahmen wir Blau-Gelben im Bräustübel das Abendessen ein. Unser VL hatte den Tisch schon vorher reserviert. Hungrig gab für die meisten eine Spezialität der Region, das legendäre „Fränkische Schäufele“. Echt lecker und herzhaft, kann es bei häufigem Verzehr schnell zur Gewichtszunahme beitragen.

Schäufela fassen

Samstag 3. Etappe von Marktheidenfeld nach Wertheim 22,4 km 2 Schleusen
„Kuckkuck“ Rufe begleiteten uns beim Ablegen. Unter einem weiss-blauen bayerischen / würtembergischen Himmel ging es gemütlich und erholsam los. Entlang der grünen Ufer, hatte so mancher das kommende EM Spiel Deutschland-Portugal, oder die vom VL organisierte Weinprobe mit Vesper in Dertingen im Sinn.

Mittagspause

Unterwegs trafen wir die nette RG von Ochsenfurt; sie waren ebenfalls mit 2 Booten unterwegs. Freundlicherweise überließen sie unseren Booten zuerst die Einfahrt in die Sportbootschleusen, da jeweils immer nur 1 Boot aus Platzgründen zu schleusen war.

Anlanden

Früh in Wertheim angekommen, hatten wir noch genügend Zeit für ein Stadt- oder Festungsbesichtigung.  Abends ging es dann pünktlich zur Weinprobe. Der Winzer des Weingutes Oesterlein, offenbarte uns in einem über 3-stündigen „Winzermonolog“ alles Wissenswerte über Rebensorten, Anbau, Ernte, Vermarktung, Konsumverhalten u. Zukunftsperspektiven. Man merkte sofort, hier spricht ein Vollblutwinzer mit Wein im Blut. Jede Frage beantwortete er kompetent mit seinem fundierten Fachwissen. Das nette Winzerehepaar kredenzte uns zur Probe 1 Prosecco, 1 Rotling, 2 rote und 3 weiße  Weine. „Bachus“ Spätlese zum Schluss, ein Muss und Genuss!

Nachschenken!

Die herzhafte Winzerplatte dazu war genau die richtige Grundlage für die Freunde des Weingeistes.  Das Spiel D-P lief dabei vor dem geistigen Auge der Fußballfreunde ab. Über die Winzerwirtin erfuhren wir aber immer den aktuellen Spielstand. Auch hier stimmte es, 1 : 0 für unsere Elf ! Christa sei hier für den 2-fachen Bustransport der „Weinseeligen“ nochmals gedankt. Dutzende Bocksbeutel für den Heimbedarf kamen natürlich auch mit.   

Lustige Weinprobe  

Sonntag 4. Etappe von Wertheim nach Miltenberg 32,5 km 2 Schleusen
Kurz nach dem Ablegen begrüßten wir ein Liebespaar am linken Mainufer etwas undiskret mit dem Ruf „Jetzt geht`s los“! 

Faulbach  

Unter bewölktem Himmel aber ohne Regen, ruderten wir zur Mittagsrast nach Dorfprozelten.

Henneburg  

Hier gab unser VL Bernd an der Anlegestelle mit Plastikbojen eine kurze Einlage in „Bojen Ping-Pong“. Das Verladen der Boote am Ziel in Miltenberg verlief schnell u. dann ging`s mit dem Gespann auf die Heimreise.

Ankunft in Miltenberg

Mit 1,5 Std. Verspätung, wegen Vollsperrung der A 3 in Höhe Neuwied, kamen wir wohlbehalten in Zündorf an. Norbert, der seinen PKW auch uns für die Landdienste kameradschaftlich zur Verfügung stellte, hatte da mehr Glück.


Lieber VL Bernd !
Alle sagen wir Dir nochmals vielen herzlichen Dank für die wunderschöne und gut organisierte Wanderrudertour !
Alex

Alex sei Dank für das originelle Neuwasser, in diesem Fall in Form eines Kasten „Kölschs“ .
Bernd

Schleusenidylle  

 

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Letzte Änderung: 22.06.2012