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WRT 2013 in Homberg

Autorin: Kristina Weiler

Irgendwann im Laufe des Sommers war es dann „amtlich“: für die Ruderabeilung gibt es einen 3. Platz im DRV-Wanderruderpreis in unserer Vereinsstärke.
Ein wenig später kam dann auch die Anerkennung vom DRV, dass Berd E. und Hadi M. genügend Ruderkilometer gesammelt haben, um den Äquatorpreis zu bekommen, das heißt, Beide haben mindestens 40.077 km gerudert!

Also 3 gute Gründe sich endlich zum WRT anzumelden!!! - - - - - Gedacht – gemacht! Die üblichen Verdächtigen, Bernd, Franz, Peter und Kristina begaben sich also auf den Weg zu den Ehrungen. Mit Unterstützung eigener und Porzer Ruderkamerad(Inn)en ruderten wir in 2 Tagesetappen die 20 Bootsplätze für das WRT nach Dormagen. Dort konnten wir nach ausgiebiger Floßbeobachtung (von Wasserseite aus) auch unsere Boote aus dem Wasser holen, abriggern und verladen.

Anlegeschwierigkeiten in Dormagen

Alle, die nach Hause oder direkt nach Homberg fahren konnten, genossen noch ein kleines Getränk beim Piwipp, während die üblichen Verdächtigen, s.o., mit weiblicher Unterstützung aus Porz eine wunderschöne Fahrt nach Essen-Kupferdreh am Baldeneysee machten. Es gab viel zu sehen (manches auch 2 x), alte Häuser, viel Autoverkehr (Freitagnachmittag), Fördertürme und Zechen – echt interessant. In Kupferdreh standen schon junge, kräftige Männer parat, die sich nichts sehnlicher wünschten, als noch ein paar Boote abzuladen und aufzuriggern! Allerdings packten wir auch selber mit an, da die langen Bodenbretter von Stolzenfels und Hammerstein doch ein gewisses Insiderwissen zum Einfädeln benötigen!
Dann endlich auf nach Homberg. Ab ins Meldebüro die Meldeunterlagen holen, ein erster Blick auf die Bootseinteilung, ob man eventuell schon einen Mitruderer kennt, und dann gab es Kaffee und Kuchen (die Vereinsfrauen hatten gebacken!), Bier und andere kalte Getränke für den der mochte.
Dann wurde es Zeit unser Hotel in Moers aufzusuchen, schließlich und endlich will man sich ja auch mal frisch machen und aufbrezzeln. Wir fanden das Hotel (dem Navi sei Dank), wurden schließlich auch herein gelassen, machten eine kurze Überholung (ohne Aufbrezzeln!) und ließen uns von einem Taxi zum Begrüßungsabend chauffieren. Der Abend verlief harmonisch und dauerte auch nicht allzu lange, da wir Vier uns für die Ruhrtour (den Rhein fahren wir ja öfter) gemeldet hatten und am nächsten Tag um 5:30 Uhr (keinDruckfehler!) im Bootshaus Frühstück bekamen und um 6:30 Uhr (ebenfalls kein Druckfehler) der Bus nach Kupferdreh abfuhr!

In leichtem Nieselregen erreichten wir den Sattelplatz, fanden dank guter Beschriftung auch schnell unsere Boote und nach und nach komplettierten sich auch die Mannschaften. Es ging los, die Ruhr wunderschön ruhig, Regen und bald die 1. Schleuse in Sicht. Hier hieß es umtragen; mit Helfern und Wagen ging es über Stege durch einen Tunnel auf die andere Seite. Die Helfer hatten sich in Staffeln aufgeteilt und die im Tunnel waren eindeutig im Vorteil – sie wurden nicht nass! Weiter im Regen zu den nächsten beiden Schleusen, hier wurde geschleust, aber nur, wenn alle Sportler eine Rettungsweste trugen – haben auch alle brav gemacht, kein Schleuser mußte schimpfen. Irgendwann hat es auch mal aufgehört zu regnen, muß aber erst kurz vor Ende gewesen sein, ist mir nämlich kaum im Gedächtnis geblieben. Vor der Schleuse Raffelberg, die wieder zum Umtragen gewesen wäre, sollte Schluß sein, aber wer wollte, könnte auch weiter rudern. Wir beschlossen aber, nicht weiter zu rudern, sondern unsere Boote hier aufzuladen. Wieder hatten wir tatkräftige Hilfe und alle 4 Boote lagen schnell auf dem Anhänger. Sollte hier jemand die Beschreibung der Ruhrlandschaft vermissen, tut mir leid, aber richtig viel war nicht zu sehen, aber es gibt ja „google earth“, die haben schöne Fotos!
Ab in den Bus nach Homberg, wie gehabt Kaffee und Kuchen und dann ins Hotel, WARM duschen!

Kaffeepause nach getaner Arbeit

Der Festabend war sehr schön und lustig, es gab gutes Essen, auch ausreichend! und Darbietungen: ein Zauberer, den ich selber nicht erlebt habe und ein Mensch mit Handpuppe, einem Affe, war echt lustig. Flotte Musik, nette Gespräche, viel Späßchen und zu später Stunde eine Geburtstagfeier, wir waren mal wieder bei den Letzten und auch ziemlich lustig.

Am nächsten Morgen Frühstück zur Normalzeit und dann ab zur Feierstunde. Dort stieß dann auch unser 2. Äquatorpreisträger, Hadi M., zu uns und gemeinsam schritt man zur feierlichen Andacht in die nahen Rheinkirche. Der Pfarrer hielt eine passende und festliche Predigt. Dann der eigentliche DRV-Festakt. Ein Posaunenchor setzte musikalische Akzente, was in der Kirche besonders schön hallte. Dazwischen folgten Begrüßungen, Reden und auch die Ehrungen. Unsere RuderkameradInnen vom CfWP jubelten laut beim Aufruf unserer Preisträger - herzlichen Dank für die Unterstützung!

Die Preisträger

Ein kleiner Minuspunkt, das fehlende Podium. So konnten wir Zuschauer von den Geehrten herzlich wenig sehen, aber wozu gibt es denn Fotoapparate? So werden wir bestimmt das eine oder andere Foto noch betrachten können. Ein letzter Kaffee, Kuchen, Bratwurst, Salat, oder, oder... auf dem Hafenfest des Homberger Ruderklubs und dann fuhr das Gespann wieder Richtung Köln.
Ein gelungenes WanderRuderTreffen in Homberg, vielen Dank den Organisatoren und bis zum nächsten Mal.

Die Duisburg-Fahrer (inkl. Porz)

 

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Letzte Änderung: 23.09.2013