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Mosel - Allerheiligen 01.-03.11.2013

Autorin: Gaby Reger, Bilder: u.a. Lars Süßenbach

Am Vorabend des 01. widmeten wir uns der großen Anreise nach ... NEIN! diesmal nicht zur Lahn sondern ins Moselland zur Jugendherberge nach Traben-Trarbach mit teilkollektivem Abladen der Boote in Mülheim. Wir: 18 x TPSK, 1x Bad Honnef und 1 x Werder an der Havel. Zu früher und auch später Stunde wurde sich auf das Weinland eingestimmt - nichtsdestotrotz frisch der Allerheiligen-Morgen begonnen und mit dem örtlichen Busunternehmer nach Mülheim aufgebrochen.

frsich am Morgen ...

Unsere Boote waren noch da, der Steg aufgrund erhöhtern Wasserstandes nicht in Sicht, Peter glänzte mit einer fantasievollen Bootseinteilung und los ging's.

Wellness in Mülheim

Die Mosel zeigt sich von einer (für uns) ungewohnten Seite mit richtig Fließgeschwindigkeit und ein bisschen Schiebewind.

Moselkulisse

Der angekündigte Regen und Sturm blieben nahezu aus, unsere einzige Schleuse ging wie's Brezel backen und schon konnten wir das kleine Café in Kröv besichtigen.
Das Jugendboot hatte unser Tagesziel so fest im Blick, dass es die ganzen Leckereien schlicht verpasste.

Holzauge sei wachsam

Dafür wurden wir dann in Traben-Trarbach gebührend empfangen und - obwohl das Floß nur rudimentär vorhanden war - betreut aus dem Boot gezerrt.
Die Jugendherberge empfing uns zum Abendessen mit Vollbesetzung in Gestalt von Gesangs- und Ballettgruppen, wir haben uns den Hubertus-Braten hart erkämpft (natülich verdient!). Begleitet von Chorgesängen ließen wir den Abend im JH-Bistro ausklingen.

Am nächsten Morgen hatten wir es ja nicht so weit, (Regen-)Wasser in den Booten und auch von oben herunter konnten uns nicht schocken. Also: "circa zwanzisch Mann un ken Fahn vüürendran" - eingesetzt und los nach Bullay.

die Bootsträger

Auch hier war unsere einzige Schleusung zackig nach 3 Kilometern bewältigt, alle Anlegemöglichkeiten überspült

Schiebewind

und schwupps: kurz nach eins hatten wir das flitschige Floß an unserem Zielort erreicht. Und da es bis zur Abfahrt unseres Zuges noch sooo viel Zeit war, mussten wir "leider" noch einkehren, eine Neuwasserrunde wurde überstanden und dann gab's vom Fahrtenleiter auch eine Runde, nämlich Fahrkarten für unsere fixe Fahrt zum Quartier.

Fahrkarten bitte!

Nach einer kurzen Verschnaufpause durften wir dann (schon wieder) einkehren und bei diversen Spezialitäten der Saison den Abend genießen.

Am Morgen hieß es Abschied nehmen von unseren Betten in der Jugendherberge und diesmal fuhren wir bei Sonnenschein zu unseren Booten. Heute mal drei Leute Landdienst, die haben's gerochen: der nächste Regen kommt bestimmt. Noch nicht im Boot und schon nass. Sah aber schön aus;-)

Regenbogen über Alf

Der starke Schiebewind ließ uns viel zu schnell zur Schleuse St. Aldegund treiben, Halten vor der Anlage war gar nicht so einfach und dann hat's ganz schön gedauert. Sogar so lange, dass unsere drei den Anhänger bis nach Cochem fahren konnten und direkt wieder zustiegen. Dann wurde es erst mal usselig, so dass die ersten 15 Kilometer schnell vorbei waren. So richtig tolle Möglichkeiten zum Zwischenstopp gab's nicht, entweder gar kein Floß oder alles überspült und sumpfig ...

Sonne!

Dafür gab's dann Sonne und auch ein bisschen zu gucken, mit der steilsten Weinberglage und ollen Gemäuern verging die Zeit schnell bis zu unserer letzten Schleuse. Eigentlich dann nicht mehr weit, hatten wir dann sozusagen volle Bugseite, Gegenwind vom Allerfeinsten auf der schönen langen Geraden nach Cochem.
Das dortige Floß ist nicht gerade hochwassersicher, hier gab's dann auch schon mal nasse Füße (aber geteilter Gummistiefel ist halbes Leid).

Nass!

Mit vereinten Kräften wurde abgeriggert aufgeladen und: Kurz nach drei - alles vorbei! In verschiedene Richtungen ging's staufrei nach Hause, pünktlich zum Sonntag-Abendessen.

aufgeladen vor großer Kulisse

Fazit: schnelle Tour, viel gegessen, Regen und Sonnenschein - so gehört sich das im Herbst auf der ... äh ... Mosel!

 

schnelle Schnecke!

 

 

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Letzte Änderung: 12.11.2013