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Gemeinschaftswanderfahrt TPSK und CfWP auf der Aller

Autor: Harald Sch├╝tten und Axel Forsch

Tag 1

Am Vatertag ging es mit einem Vierer, einem Dreier und einem Zweier von Z├╝ndorf aus per Bootstransport nach Niedersachsen. Ziel war die Aller in M├╝den-Dieckhorst. Am Ziel angekommen, zeigte sich die Zufahrt am Ortseingang gesperrt. Kurzerhand wurde umdisponiert und die n├Ąchste Einsatzstelle in Flettmar angesteuert. Doch wir hatten die Rechnung ohne den Vatertag gemacht. An der Einsatzstelle wimmelte es vor Kanus und abenteuerlichen Gef├Ąhrten die von meist unerfahrenen Wassersportlern zu Wasser gebracht wurden.

Start

Dann mussten wir zu unserem Bedauern feststellen, dass wir die Ausleger vom Vierer im Clubhaus vergessen hatten. Die ersten Minuten bis zur Umorganisation werde ich jetzt hier nicht zitieren. Dann Plan B, Gottseidank hatten wir zwei Begleitfahrzeuge dabei. Vera und Axel fuhren mit dem einem Fahrzeug wieder nach Hause (ca. 320km) und holten die Ausleger (vielen, vielen Dank an dieser Stelle), der auslegerlose Vierer wurde wieder verladen und der Landdienst entsprechend vergr├Â├čert. Gl├╝cklicher weise hatte Birgit den Landdienst mit Fahrr├Ądern organisiert, sodass nicht alle im Auto fahren mussten sondern zwei mit dem Fahrrad fahren konnten.

So konnten letztendlich ein Dreier (mit improvisiertem Steuerplatz) und ein Zweier sich auf den Weg machen. Die ersten Kilometer k├Ąmpften wir uns durch die kreuz und quer fahrenden Vatertagsgef├Ąhrte. Jedes Mal ein gro├čes Hallo wenn erkannt wurde, dass wir aus K├Âln kamen.

Als es langsam ruhiger wurde, konnten wir auch die Beschaulichkeit der Aller genie├čen. Bed├Ąchtig flie├čt der Fluss durch eine wundersch├Âne Landschaft. Die Tierwelt l├Ąsst sich von ein paar Ruderern nicht aus der Ruhe bringen. So konnte allerlei Getier gesichtet werden.

Idylle

Das Wetter zeigte sich von der allerbesten Seite, lediglich der doch recht kr├Ąftige Gegenwind begleitete uns den ganzen Tag. Doch wir kamen recht z├╝gig voran. Schlie├člich hatten wir am ersten Tag 4 Umtragestellen. An den Anlagestellen f├╝r die Umtragung traf man dann wieder auf Scharen von Paddlern und einigen Ruderbooten.

Tragerei

Ohne weitere Zwischenf├Ąlle erreichten wir unsere 1. Tagesetappe nach 23,8km, den Celler Ruderverein auf der Ziegeninsel. In Celle tobte der B├Ąr, unweit der Ziegeninsel auf dem gegen├╝berliegenden Ufer, war offenbar eine gigantische Vatertagsfeier im Gange. Unglaublich wie hier der Vatertag begangen wurde.

Kurz vor halb acht konnten wir auch unser Auslegertaxi wieder begr├╝├čen. Der Bedarf an Autofahren war bei den beiden erst einmal gedeckt. So ging der erste Tag nach einem leckeren, selbst gekochten Abendessen zu Ende.

Tag 2

Zeitig brachen wir am n├Ąchsten Morgen wieder von Celle auf. Die Fahrt w├Ąhrte nur 700m, dann kam schon die n├Ąchste Umtrage. Dank Heinrichs ausgeliehenen Bootswagens, war auch das schnell gemeistert. Das Besondere in Celle, die Aller-Kilometrierung startet hier wieder bei 1, die Aller ist ab hier Bundeswasserstrasse. Um es vorweg zu nehmen, au├čer einigen kleineren Motorbooten hatten wir keinerlei Schiffsverkehr.

Anlegen/Umtragen!

Heute erwarteten uns 4 Schleusen, zwei mit Selbstbedienung und zwei mit Schleusenw├Ąrter (dieser musste vorher angerufen werden). Leider stellte sich vor Ort raus, dass der Schleusenw├Ąrter vorzeitig Feierabend machen wollte und deshalb schon ein paar Stunden vor Betriebsschluss nicht mehr schleuste. Hier musste also erneut umgetragen werden. An der Schleuse Hademsdorf (KM 47,3) warteten schon Birgit und Hansi mit dem Fahrrad um Elli und mich abzul├Âsen. Wir beide fuhren dann mit dem Rad nach Hodenhagen (dieser Ortsnamen sorgte f├╝r allerlei Wortspielereien, was man sich denken kann). Fast zeitgleich kamen wir mit den Ruderern in Hodenhagen(!) an. Die Tagesetappe betrug damit 58km. Per Begleitfahrzeug ging es dann zum Verdener Ruderverein. Hier teilten wir uns das Quartier mit einer Gruppe Berliner Ruderer. Ein Grillabend rundete den Tag ab.

 

Grillvergn├╝gen

Tag 3

Zeitig ging es nach Fr├╝hst├╝ck mit dem Auto wieder nach Hodenhagen. Heute warteten 54km auf uns. Wieder ging es durch eine idyllische Flusslandschaft. Pferde und K├╝he nutzten die Aller f├╝r ein k├╝hlendes Bad. Unterwegs waren die Flugk├╝nste vom Storch und rotem Milan zu bewundern. Die Temperatur ├╝berstieg ohne M├╝he die 30 Grad-Marke, doch der Wind war uns diesmal gut gesonnen, wir konnten Segelperioden f├╝r Schwimmeinlagen nutzen. Somit absolvierten einige von uns einen Triathlon (Rudern, Fahrradfahren und Schwimmen).

Einigerma├čen geschafft nach dem hei├čen Tag erreichten wir am fr├╝hen Abend den Verdener Ruderverein. Nach einem weiteren Grillabend ging es noch zu einem Spaziergang in die Stadt auf ein k├╝hlendes Eis als Nachtisch.

Tag 4

Da Verden quasi an der M├╝ndung von der Aller in die Weser liegt, wollten wir uns die Gelegenheit einer Weserbefahrung nicht entgehen lassen. Bei leichtem Mai-Regen (macht sch├Ân) ging es bis zum Weserwehr Intschede. Die Sonne k├Ąmpfte sich erfolgreich durch die Wolken, so waren wir bei der Ankunft in Verden schon wieder alle trocken. F├╝r den Vormittag konnten wir uns somit 20km ins Fahrtenbuch schreiben.

Die Aller

 

 

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Letzte ─nderung: 10.07.2017