von Webmaster

Das Gute liegt so nahe, Teil 2:-)

Ostern an Mosel und Rhein

Letztes Jahr die Mosel von Trier nach Poltersdorf, dieses Jahr mit leichter Überschneidung von Ediger-Eller bis zum Rhein und dann direkt bis Porz. Diesmal nur zu acht... OK, dann passen auch alle in ein Fahrzeug.

Mit leichtem Umweg (was kümmert das Geschwätz des Navi?) an der Kanustation abgeladen, leider noch ohne Floß, und je ein Dreier ohne und mit schwammen moselabwärts. Unser Landdienst hatte die ehrenvolle Aufgabe, den Anhänger direkt wieder nach Porz zurück zu fahren. Dann sind die nächsten Tage entspannter.

Mit kleiner Unterbrechung durch die Schleuse Fankel (ging zackig durch die große) erreichten wir Cochem. Der Ruderverein hatte leider nicht geöffnet, so genossen wir das Panorama auf dem Floß und verdrückten Mitgebrachtes. Mit ein wenig Sonnenschein und auffrischenden Winden wurde Treis-Karden angepeilt. Hier stand dann pünktlich unser Landdienst (ohne Anhänger) und der dortige Biergarten bot sich für ein kleines Getränk an.

Unsere Übernachtung im Koblenzer Ruderclub war gut vorbereitet, der Schlüsseltresor gnädig, es gab Betten und warme Duschen... Dem Besuch des ansässigen Griechen stand nichts mehr im Wege.

Eine früh aufstehende Mitruderin hat uns mit frischen Brötchen zum Frühstück beglückt, so dass wir gestärkt die Etappe Treis-Karden/Koblenz antreten konnten. Der erste Landdienst erlebte wahre Regenfluten, die sich aber nicht auf dem Wasser niederschlugen.

Beide Schleusen waren wieder ganz fix, in Müden sogar mal die Bootsschleuse in Betrieb. Die andere Schleuse nach Klärung (Nein, wir können nicht umtragen!) dann doch über die große Kammer.

Der Wechsel in Niederfell war leider für Ruderboote nicht so ganz optimal, nasse Füße inklusive. Auf der anderen Moselseite gegenüber anscheinend noch suboptimaler, da sehr glitschig. Man munkelt, dass die Schmutzränder aus der Hose nicht gut rausgehen:)

In Koblenz wurden wir dann schon mit süßen Dingen und Kaffee empfangen und konnten uns so schon ganz locker auf den Abend im Weinhaus vorbereiten.

Ostersonntag startete windig, die Koblenzer Schleuse entließ uns auf den Rhein mit ordentlich Gegenwind und ziemlich nervigen Wasserverhältnissen. Kurz vor Neuwied erwischten uns dann ein paar blöde Wellen, so dass wir dort eine kurze Pause zum "Trocken legen" einlegten.

Ungemütlich ging es weiter und nachdem wir bei Sinzig schon dachten, hier hätten wir das Schlimmste hinter uns, ging's dann erst richtig los. So heftig haben wir das Stück bis Unkel noch nie erlebt.  Mit viel Mühe (und auch wenig Spaß) haben wir das Stück aber überstanden und als kleine Belohnung war dann bis Bad Honnef alles im grünen Bereich.

Dort angekommen wurden erst mal die Getränke gesichtet, der Fitnessraum bezogen und dann waren einige von uns das erste Mal in ihrem (langen) Rudererleben in der Honnefer City. Und dann auch noch beim Mexikaner. Alles sehr erfolgreich bewältigt.

Bis auf quietschende Lumas verlief die Nacht ruhig, genau so wie der Ostermontag. Sonnenschein und Windstille bzw. leichter Schiebewind. Also ganz locker und entspannt erst nach Mondorf, Spaghetti Eis geht immer, und dann Richtung Heimat. Schnell noch geputzt und Ostern ist für dieses Jahr auch schon wieder geschafft!