von Webmaster

An Rhein und IJssel

Pfingsttour

Froh gelaunt und gespannt auf das IJssel-Neuwasser starteten wir - Norbert, Nicole, Hansi, Birgit, Almuth, Gaby, Franz, Hannah und Erika - zur Pfingst-Rudertour mit zwei Booten in Richtung Niederlande. Nach langer Autofahrt und Abladen der Boote bei Tolkamer war nach wenigen Kilometern bei Huissen ein schöner Strandplatz erreicht und wir freuten uns auf eine entspannte Frühstückspause - aber dort waren schon tierische Anwohner, die nicht nur neugierig waren, sondern mit Appetit an unserem Gepäck und sogar an den Bootsteilen herum bissen. Einer musste ständig Wache schieben...

Bei Sonnenschein erlebten wir interessante Wasserwege:  Altrhein-Stichkanal, Pannerdense-Kanal, Oude IJssel und schließlich die Stadt Rheden. Die Boote wurden im Sporthafen festgemacht – mehrfach angebunden, weil es keine Anlegestellen, dafür aber Motorbootwellen gab.

Die lange Busfahrt zum Hostel Stayok in Gorssel hat sich gelohnt, denn die Unterkunft und Versorgung waren bestens. Nachmittags konnten wir das Bier- usw.- Angebot erproben und am Abend beim „American Night Dinner“ Burger und mehr genießen.

Nach einem guten Frühstück und dem „Befreien“ der Boote ging’s weiter auf der IJssel...

...zum Wassersportzentrum De Mars in Zutphen, wo eine schöne Bootshaus- Terrasse auf uns wartete.

Weiter ging’s dann bis Deventer – entlang des Stadtpanoramas  - bis wir am Ruderverein Deventer ankamen und von Ester sehr freundlich empfangen wurden. Nach einem entspannten Kennenlernen machten wir uns auf in die Altstadt, wo uns Norbert einen sehr interessanten Rundgang mit Besichtigung der Hauptplätze bot.
Nicht einfach war es, ein Restaurant für alle zu finden. Als wir erfreut endlich einen Tisch im Safak -Orientalische Küche -  gefunden hatten, schien der ganze Tag gelungen zu sein. Aber leider mussten wir sehr lange auf das Essen warten und kamen spät ins Bett. Deshalb war...

… am Montagmorgen Eile angesagt – Packen, Frühstück, Busfahrt. Das Ablegen musste wegen des Trainingsbetriebs im RV Deventer vor 9 Uhr sein – ausruhen kann man auch im Boot ! Das war allerdings schwierig, weil auf der immer breiter werdenden IJssel Motorboote Rennen fuhren und wir den Wellen ausgesetzt waren oder sogar „flüchten“ mussten. Es war ziemlich heiß, über 30 Grad. Mittags gab’s eine kurze Pause in Wijhe an einer Kaimauer mit Picknick. Die Boote mussten von Hand festgehalten werden wegen Motorbootwellen und fehlenden Stangen.

Weil ein geeigneter Parkplatz zum Aufladen schwer zu finden war, verlängerte sich die Strecke bis hinter Zwolle und bei Stromkilometer 990 stiegen wir endlich aus den Booten in den Bus zur Heimfahrt.

Die Tour war sehr erlebnisreich, toll organisiert und einfach schön  - herzlichen Dank an das Orga.-Team!